Schlafstörungen

Wer schon einmal  Schlafstörungen hatte oder hat, der weiß aus eigener Erfahrung, dass es ein extrem belastender Zustand ist, der einen mehr oder weniger aus der Mitte reißen kann und nicht nur Auswirkungen auf einen selbst hat sondern auch auf das direkte Umfeld.

 

Und natürlich betrifft uns das als Gesellschaft genauso wie jeden Einzelnen. Denn es ist wichtig für alle einzelnen Elemente zu sorgen damit es der ganzen Gesellschaft gut gehen kann und wir uns gemeinsam entwickeln können. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist es wichtig alles zu beachten, um Lösungen, Linderung und Verbesserung zu bewirken.

 

Ich möchte hier gerne aus eigenen Erfahrung und von der medial-spirituellen Ebene (mediale Diagnostik) aus, sowohl Hintergründe aufzeigen, als auch Lösungsansätze geben.

 

Dabei verweise ich auf die unterschiedlichen Ebenen, verschiedene Typen von Schlafstörungen (nicht im medizinischen oder therapeutischen Sinne), wie diese Ebenen den Schlaf fördern oder hemmen und was die eigentliche energetische Ursache hinter den Symptomen der Schlaflosigkeitsproblematik ist.

 

Wozu brauchen wir überhaupt Schlaf ?

 

Körperlich gesehen brauchen wir Schlaf um uns zu erholen. Der Körper kann im Schlaf Reparaturarbeiten auf Zellebene durchführen, wozu er tagsüber „normalerweise“ nicht in der Lage ist.  

 

Psychisch gesehen werden im Schlaf bestenfalls die Tagesereignisse durchgespielt, verarbeitet und integriert. Ängste werden ebenso verarbeitet. Manchmal wird Dir dies bewusst durch die Erinnerung an Träume oder auch Alpträume.

 

Seelisch gesehen dient ein Großteil des erholsamen Schlafs der temporären Rückanbindung an die Seelenfamilie/Seele und die Verschmelzung mit ihr, was dem Gesamtorganismus aber vor allem dem Körper und der Psyche zu Gute kommt. Findet diese Rückanbindung im Alltag durch vermehrte Achtsamkeit, Körperzentriertheit und Meditation schon statt, kann der Schlafbedarf in der Nacht tatsächlich schwinden, die Zellregeneration läuft dann während dieser Phasen tagsüber ab.

 

Wie gehen wir an das Thema heran um die Hintergründe zu verstehen ?

 

Grundsätzlich gibt es zwei Perspektiven von denen aus wir eine Situation betrachten können, einmal haben wir den „unsterblichen Anteil“ in uns den wir „die Seele“ (higher self) nennen und wir haben den „sterblichen Anteil“  (lower self) in uns, den wir „unsere Persönlichkeit“ nennen, zu der auch Körper, Psyche, unsere Geschichte, unsere Verhaltensmuster etc. gehören.

 

Unser Wohlbefinden sowohl emotional als auch was das physische Energieniveau angeht hängt weitestgehend davon ab, inwieweit diese beiden Perspektiven/Anteile miteinander in Übereinstimmung sind. Man könnte auch sagen, je mehr ich „den Weg meiner Seele gehe oder folge“ (das ist, was ich „Spiritualität“ nenne) umso mehr befinde ich mich auf der emotional ausgeglichenen Seite und mir steht ausreichend Energie zur Verfügung um mein Leben zu leben.

 

Wenn immer ich einen Verlust, Mangel oder zu wenig an Lebensenergie, bzw. emotionaler Einschränkungen oder Disharmonien erfahre, weiß ich damit automatisch, dass diese beiden Anteile in mir momentan nicht in Übereinstimmung sind. Anders ausgedrückt, der Zugang zu der Energie meiner Seele und damit auch zur Seelenfamilie fehlt und steht mir nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Es gibt einen Konflikt und damit einen Widerstand zwischen diesen beiden Perspektiven/Anteilen in mir und wo Widerstand ist kann Energie nicht ausreichend fließen. Es kommt zu einem Zustand der inneren Rastlosigkeit durch Stagnation.

 

Je größer die Differenz zwischen dem „Seelischen Wollen“ und dem „Willen der Persönlichkeit“ umso weniger Energie steht mir in meinem Leben zur Verfügung.

 

Was passiert nun im Zustand des Schlafes mit diesen beiden Anteilen?

 

In dem Moment wenn wir schlafen, verschmelzen diese beiden Anteile -in aller Regel-miteinander was zu Austausch, Angleichung, Erholung, Ausgleich, energetischer Reinigung und Auffrischung führt, wir tanken Energie und zwar direkt von der Seelenebene, unserer göttlichen Quelle mit der wir verbunden sind !

 

Dieses Verschmelzen im Schlaf bedeutet auch, dass es in dem Moment keine Differenzen zwischen diesen beiden Perspektiven gibt, d.h. alle Energie fließt dem Körper (Zellen, Psyche) zu, weshalb wir in der Regel erfrischt und erholt erwachen.

 

Die Energie fließt ohne Widerstand direkt von unserer Quelle (Seele/Seelenfamilie) durch uns hindurch.

 

Schlaflosigkeit = Widerstand

 

Wenn wir unserer Seele, den Seelenfamilienmitgliedern, generell den seelischen Welten und damit unserer Quelle nicht vertrauen, stark traumatisiert sind oder unter Verlust-und Kontrollängsten leiden fällt es uns in der Regel sehr schwer in erholsamen Schlaf zu fallen. Wenn der Widerstand in uns groß ist, dann kann keine Entspannung stattfinden, die überhaupt erstmal erlauben würde in Schlaf zu fallen und dementsprechend in Übereinstimmung mit unserer Seele zu kommen. Diese Prozesse laufen in aller Regel unbewusst ab, d.h. kaum jemand weiß warum er nicht entspannen kann.

 

Natürlich gibt es Möglichkeiten, sich auch im Alltagsbewusstsein mit dem seelischen Anteil zu verbinden, wie z.B. durch Meditation, Kontemplation, Achtsamkeit, Entschleunigung und Atemtechniken sowie Körperübungen zur Zentrierung und Wahrnehmung der feinen Empfindungen und Gefühle innerhalb und außerhalb des Körpers.

 

Die Alphawellen, die beim Meditieren und bei der Ausrichtung auf energetische Wahrnehmungsebenen in unserem Gehirn entstehen sind dazu in der Lage uns direkt mit unserer Quelle, dem seelischen Anteil in uns zu verbinden, und führen dadurch zu Tiefenentspannung und Zellregeneration.

 

Die Psyche profitiert ebenso durch die tiefe Entspannung bei der Meditation, da sie zu Angstreduktion führt.

 

Positive und negative Schlaflosigkeit

 

Wir können unterscheiden zwischen positiver und negativer Schlaflosigkeit

 

    1.   Die negative oder ängstliche Schlaflosigkeit:

 

Ist ein Konflikt zwischen der Seele und der Persönlichkeit.

 

Die Seele (higher self) möchte, daß die Persönlichkeit schläft, da sie so leichter in Harmonie und Übereinstimmung mit der seelischen Energie kommen kann, die Persönlichkeit spürt aber, dass sie nicht schlafen kann. Bleibst Du wach wirst Du Dich schlecht fühlen, da die Energie nicht von deiner Seelefamilie zur deiner Persönlichkeit fließt;

 

    2.   Die positive oder aufgeregte Schlaflosigkeit:

 

Ist ebenso ein Konflikt zwischen der Seele und der Persönlichkeit.

 

Die Seele (higher self) möchte, dass die Persönlichkeit wach bleibt, weil sie so besser in Übereinstimmung mit der Seele treten kann, die Persönlichkeit möchte aber lieber schlafen. Bleibst Du wach wirst Du Dich energetisiert fühlen und es wird Dir gut gehen, da die Energie im wachen Zustand leichter von Deiner Seelefamilie direkt zu Deiner Persönlichkeit fließt, als wenn Du versuchen würdest zu schlafen.

 

Bsp.: Menschen die künstlerisch arbeiten bemerken vielleicht häufiger den Drang nachts zu arbeiten, da hier die Seele besser in Kontakt treten kann und die Inspiration leichter fließt als dies tagsüber der Fall wäre. Dies ist natürlich nicht generell der Fall. Wenn die positive Schlaflosigkeit, die inspiriert ist von ihrer Seele sie wach hält ist es besser dieser nachzugehen. Diese positive freudige und kraftspendende Erregung die uns wach hält kommt von unserer Seelenfamilie, bzw. unserer Seele, die gerade jetzt etwas machen möchte was in totaler Übereinstimmung mit unserer Bestimmung und unserem Leben ist und vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt nicht so erfolgen kann. Das trifft nicht nur auf Künstler zu sondern auf alle Menschen.

 

Was spricht dagegen dem Drang der positiven Schlaflosigkeit nachzugeben, bzw. was macht die „negative“ und die „positive“ Schlaflosigkeit wirklich zu einem so großen Problem in unserer Gesellschaft?

 

Es ist die mentale Einstellung und Überzeugung dass wir schlafen müssen, dagegen ist auch vorerst nichts einzuwenden, allerdings sollten wir uns bewusst machen woher diese Einstellung oder Überzeugung tatsächlich stammt.

Jedenfalls nicht von unserem erwachsenen Selbst.

Wir haben sie übernommen von unseren Eltern und/oder andere Bezugspersonen der ersten Lebensjahre. Hier bekamen wir meist suggeriert, dass es wichtig ist zu schlafen oftmals nicht aus der Notwendigkeit heraus, -denn Babys und Kleinkinder schlafen leicht da ihr Widerstand im Gegensetz zu Erwachsenen nicht so groß ist-sondern weil die Eltern verständlicherweise „ihre Ruhe“ haben wollten.

Die elterliche Erschöpfung die sich einstellt wenn man sich rund um die Uhr um ein oder mehrere Kinder kümmert macht dieses Vorgehen verständlich und ist auch nicht böse gemeint. Es ist somit ein Nebenprodukt der Überforderung und Erschöpfung der Eltern, bzw. Bezugspersonen und überträgt sich auf das Kind. Diese „panikartige“ Angstenergie der Eltern verknüpfen wir nun unbewusst mit dem Thema Schlaflosigkeit, bzw. Schlaf.

 

Wenn ich nicht schlafen kann bin aber der Überzeugung, dass wenn ich nicht schlafe schlimme Dinge passieren könnten- ich möglicherweise krank, verrückt werden könnte, nicht mehr funktioniere, etc.- dann verstärke ich den inneren Druck und Widerstand noch um ein vielfaches.

 

Hilfreich ist in dieser Situation: „Setze dem Widerstand keinen Widerstand entgegen“, wenn da ein Widerstand gegen die Schlafproblematik – wie auch immer sie aussehen mag – ist, dann solltest Du ihn nicht noch verstärken indem Du noch mehr Widerstand obendrauf packst. Als Kind war dir das nicht möglich aber nun, da Du erwachsen bist kannst und darfst Du Dich selbst beruhigen und Dir gestatten erstmal Ok zu sein mit dem Widerstand gegen den Schlaf, sprich Ok zu sein mit Deiner Schlaflosigkeit.

 

Grundsätzlich sage also erst einmal wirklich „Ja“ zur Schlaflosigkeit und lasse so den Widerstand gegen die Schlafproblematik an sich los. Gestatte Dir es einfach mal auszuprobieren. Der Kopf wird rebellieren, lass ihn einfach…dieses „Ja“ musst Du immer wieder und wieder wiederholen, denn Dein Verstand wird nicht sofort aufhören Dir zu widersprechen, sondern versuchen Dich zurückzuführen in die negative Gedankenspirale.

 

Was kann ich noch tun um mich wieder mit mir zu verbinden und besser schlafen zu können ?

 

    1.    Stehe auf wenn Du nach 20 Minuten nicht einschlafen kannst, damit unterbrichst Du den obsessiven Fokus aus das „Ich kann nicht schlafen“!

 

Alles was Dir dabei hilft Dich von dem zwanghaften Gedanken: „Ich muss jetzt Schlafen“ abzulenken ist gut. Du darfst Dir auch ruhig sagen, dass deine Seele dich wach hält, da es wichtiger ist etwas produktives zu tun als zu schlafen……was auch immer Dir Erleichterung verschafft ist gut.

 

    2.    Am besten ist es wenn Du Dich hinsetzt und aufschreibst, welche Widersprüche es zwischen deinem höheren Selbst und deiner Persönlichkeit tatsächlich gibt. Zum Beispiel möchte Deine Seele, dass Du umziehst, Deine Persönlichkeit hat aber Angst davor, spult alle möglichen Katastrophenszenarien in Deinem Kopf hoch und runter und blockt aus diesem Grund total ab.

 

    Hilfreich wäre es in diesem Fall alles aufzuschreiben, was Dir hilft Dich besser zu fühlen in Bezug auf das Thema Umziehen. Welche Vorteile hätte es?

    Was könntest Du verbessern durch deinen Umzug etc…

    Danach könntest Du bestimmte Handlungen vollziehen die Dir ein gutes Gefühl vermitteln bzgl. eines Umzugs. Vielleicht gibt es bestimmte Vorstellung bzgl. einer Wohnung/Haus die Du gerne anders haben möchtest und die Dir in Deiner jetzigen Wohnsituation einfach unmöglich sind umzusetzen……gehe in Gedanken diese Szenarien durch und bewege Dich dadurch in Richtung Umzug aber auf einer positiven Frequenz/Ausrichtung.

    Du wirst spüren, dass alleine durch die Bereitschaft der Beschäftigung mit dem was Deine Seele sich von Dir wünscht die Spannung zwischen den beiden Polen nachlässt und Du besser schlafen kannst.

    Nichts kann Schlafstörungen so gut lösen, wie die Bewusstwerdung des eigentlichen Konflikts der dahintersteht und die notwendigen Schritte die getan werden müssen um diesen Konflikt beizulegen. 

 

    3.    Meditiere anstatt zu schlafen. Wenn Du Zeiten hast in denen Du nicht schlafen kannst, dann setze Dich im Bett auf um zu meditieren. Meditation hat die gleichen verjüngenden und erfrischenden Eigenschaften wie Schlaf, nur eben auf bewusste Art.

 

Übrigens: Menschen die meditieren benötigen wesentlich weniger Schlaf-beachte daher auch, wenn Du gerade angefangen hast zu meditieren kann es sein, dass Du nachts einfach nicht mehr so viel Schlaf benötigst, dies sollte Dich nicht in Panik oder unter Druck setzen es ist ein ganz natürlicher Vorgang.

 

    4.    Fokussiere Dich auf Schönes und Positives….dein Verstand agiert in diesem Moment wie ein innerer Elternteil, wenn Du positiv fokussierst wird er Dir sagen, dass das Blödsinn ist und Dich nerven mit Argumenten, die sich zwar für einen „vernünftigen Menschen“ logisch anhören, jedoch ist Logik nicht der Weisheit letzter Schluss, sprich nicht die Wahrheit, sondern lediglich eine mentale Methode Dich zu etwas zu bewegen, was Du von alleine nicht tun würdest.

    Da Du nicht als doof, weltfremd, unberechenbar oder gar un-intelligent gelten möchtest lässt Du Dich in aller Regel schnell von dieser Logik manipulieren (man möchte ja vernünftig und gut sein) und fängst wieder an Dir „vernünftige, gut begründete Sorgen zu machen“, so wie es von einem Erwachsenen erwartet wird. Diese angebliche Vernunft ist eine Besessenheit des Verstandes und hat absolut nichts mit Vernunft oder anderen positiven Eigenschaften des Menschen zu tun. Lass Dich nicht „verarschen“ vom obsessiven Selbsterhaltungstrieb des negativ gepolten Verstandes!                                                                                                          

 

-> Jetzt weißt Du warum Du dies (neg. Gedankenspirale) immer wieder tust und kannst beruhigt zu Deinen „Traumtänzereien“ zurückkehren, die Dich in eine angenehme und entspannte, freudige Energie versetzen, egal was Du Dir vorstellst, Hauptsache es hilft Dir Dich besser zu fühlen.  

 

    5.    Reduziere ganz allgemein den Stress in Deinem Leben. Das geht gar nicht wirst Du jetzt sagen. Doch das geht sage ich Dir. Wir glauben immer aus unserer Opfermentalität heraus, wir können nichts ändern und wir müssen uns anpassen an diese unerträglichen gesellschaftlichen Strukturen die uns krank machen, es ist genau andersherum. Du, der dies hier liest ist aufgefordert und in der Lage das alltägliche Leben an seine eigene Struktur anzupassen. Keine Frage es wird auch weiterhin Tage geben an denen dies kaum möglich scheint, so ist das Leben eben aber das sind Ausnahmen und „Trainingseinheiten“ und als solche durchaus zu verkraften. Auch gibt es Phasen im Leben wo wir ein bestimmtes Ziel anstreben und dafür einen Preis zahlen müssen, dies kann zeitweise enormen Stress auslösen, ist aber zeitlich begrenzt und vor allem ist es unser Ziel. Diese Anstrengung die ebenso Stress erzeugen kann bringt uns langfristig allerdings eher in die Kraft. Wichtig ist den Rhythmus und die Strukturen selbst festzulegen und sich nicht von anderen oder generell von fremden Strukturen stressen zu lassen. Lieber alles sein lassen und ganz neu herauszufinden was tut mir gut, in welchem Tempo, zu welcher Zeit und mit welchen Leuten. So herum passt es, zumindest für reife und erst recht für alte Seelen.

 

    6.    Reduziere Angst und Unsicherheit in Deinem Leben, leichter gesagt als getan. Zum Thema Angst sei grundsätzlich gesagt, es ist hilfreich sich auf die Ängste zuzubewegen und nicht vor ihnen davonzulaufen. „Der Weg raus ist der Weg rein“ Hierfür hol Dir Hilfe wenn immer Du sie benötigst und zwar bei Menschen, die sich auch durch ihre Ängste durchbewegen und lernen diese zu integrieren und zu akzeptieren. Ängste gehören zum Leben und solange Du einen Körper bewohnst wirst Du nicht angstfrei sein, das ist auch nicht sinnvoll. Sie dienen als Motor und bringen Dich mehr in Deine Kraft als Dir jetzt vielleicht bewusst ist. Meide Menschen/Therapeuten, die alleine mit "Tschaka-Ich-schaffe-das-Methoden arbeiten und generell mentale Programme als Bewältigungsstrategie einsetzen, das ist für Reife und alte Seelen nicht sinnvoll und führt eher zur Verstärkung der Symptomatik. Ich empfehle dir hierfür die Artikel über ->"Ängste und Unsicherheit"

 

    7.    Einfache Dinge, wie z.B. Raumklima, Lichtverhältnisse, Temperatur, etc. Viele Menschen können einfach schlecht schlafen wenn die Temperatur im Schlafzimmer zu hoch ist, wenn es nicht kalt genug ist und die Frischluftzufuhr nicht stimmt, bzw. es einfach zu hell ist oder Lärm von aussen eindringt. Sorge also dafür alle von außen kommenden störenden Einflüsse auszuschalten.

 

    8.    Denke über Deine Ernährung nach und passe sie gegebenenfalls an. Entferne Kaffee, Zucker und einfache Kohlenhydrate von deinem Speiseplan und achte auch darauf abends keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Ersetze sie durch Omega-3-reiche Lebensmittel wie z.B. Walnüsse, Leinsamen oder andere fettreiche Lebensmittel wie Avocados, Kokosöl, Samen und Nüsse im allgemeinen. Auch pflanzliche Eiweiße sind sinnvoll, sowie Magnesium- und Potassiumhaltige Lebensmittel. Falls Du denkst Du kannst Deinen Bedarf an diesen Vitalstoffen nicht über die Ernährung sicherstellen, dann besorge Dir hochqualitative Nahrungsergänzungen um Deinen Bedarf zu decken. Trinke ausreichend Wasser, Wassermangel führt oft zu Schlafproblemen.

 

    9.   Halte Dich abends – mindestens 1-2h vor dem schlafen gehen fern von allen elektronischen Geräten mit blauem Licht, vor allem Computer, TV und Handy´s. Bestimmte Wellenlängen suggerieren Deinem Gehirn dass es Tag ist und halten Dich somit verständlicherweise eher wach. Sollte es Dir nicht möglich sein darauf zu verzichten dann informiere Dich über Filter, die Du installieren kannst um das blaue Licht dieser Geräte abzuschwächen.

 

    10. Kreiere Dein eigenes Zu-Bett-Geh-Ritual. Es funktioniert nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Wenn Du an Schlafproblemen leidest ist es unerlässlich Dich mit einem eigens kreierten Zu-Bett-Geh-Ritual „runterzufahren“. Nimm ein Bad oder Fußbad mit basischen Badesalz und bestimmten Duftölen (Tipps hierzu findest Du weiter unten), nimm einen beruhigenden Tee zu Dir und/oder eine Nahrungsergänzung mit Kräutersubstanzen die entspannen ein, lies ein schönes Buch, das Dich erfreut und leicht macht, höre ein Hörbuch oder schreibe die Ereignisse des Tages nieder, mache ein paar entspannende Körperübungen oder Selbstmassage mit wohltuenden Ölen, alles was Dich entspannt und runterfährt ist positiv. Dein Gehirn lernt durch diese ritualisierten Handlungen dass es Zeit ist schlafen zu gehen, dies braucht seine Zeit (21 Tage in Folge) aber es funktioniert ausgesprochen gut. Das Ritual dient als positiver Trigger für dein Gehirn, daß es Zeit ist zu schlafen.

 

    11. Weitere körperliche Hintergründe und Lösungsansätze

 

·        Eisenmangel (Speichereisen=Ferritin) -> orale Substitution, bei schwerem Mangel auch Infusionen;

 

·        Wassermangel, ausreichend stilles Wasser trinken;

 

·        GABA-Mangel, oft bei Gedankenkreisen und mentaler Unruhe;

 

·        akute Erkrankungen, Infektionen, vor allem chronische Virusinfekte die das Nervensystem betreffen, chronische Borreliose -> Zappen nach Hulda Clark, Homöopathie bis D30, allopathische Medikation;

 

·        Schilddrüsendysbalancen-erkrankungen;

 

·        Hormone, vor allem Progesteronmangel;

 

·        Herzprobleme;

 

·        Instabile Halswirbelsäule,  HWS Probleme, schwache Muskulatur der HWS-> Sonengruß und gezielte physiotherapeutische Übungen zur Stabilisierung unter therapeutischer Anleitung, Mitochondriopathie -> Mikronährstofftherapie, Glutathion, manuelle Therapien, Craniosacrale Therapie;

 

·        Restless-Legs -> Mitochondriopathie* -> Mikronährstofftherapie, Vitamin B12, Biotin, Folsäure, hochdosiert Vitamin B1, Alpha-Liponsäure und Magnesium, sowie Eisenresorptionsstörungen;

 

*Wenn du wissen möchtest, was eine Mitochondriopathie ist und was du tun kannst wenn du dich davon betroffen fühlst, empfehle ich dir den folgenden Artikel: http://www.semmelweis.de/pdf/95_zenzinger_cwd.pdf

 

Achte auf die Uhrzeit und richte Deine Aufmerksamkeit auf die Einteilung nach TCM (traditionelle chinesische Medizin) dies zeigt Dir Themen in den unterschiedlichen Meridianen an und Du kannst zielgerichtet darauf eingehen

 

21 bis 23 Uhr (Dreifacher Erwärmer): Wärmehaushalt, Balance, Kontaktfähigkeit,.......

 

23 bis 1 Uhr (Gallenblase): Wut, Entscheidungskraft, Zielstrebigkeit.......

 

1 bis 3 Uhr (Leber): Entgiftung, Abgrenzung, Unterscheidungsvermögen, Aggressionen, bei Frauen auch das Thema Sexualität........

 

3 bis 5 Uhr (Lunge): Austausch, Spiritualität, Medialität, Mittler von innen und aussen, Kontaktorgan: Luft von außen wird ins Innere (Lunge) aufgenommen und altes, verbrauchtes Inneres wird nach außen abgegeben, Verbindung von innen und außen, sich anderen Menschen und dem Leben öffnen, die Energie der anderen in sich hineinlassen und altes wieder ausatmen -> Austausch mit anderen Menschen, Verbindung zwischen materieller (körperlicher) und immaterieller (energetischer) Ebene, „öffne Dich für Deine eigene Feinfühligkeit und Medialität“, über die Luft sind wir stetig verbunden mit allem was existiert; Traurigkeit, Todesängste und Trennungsängste/Isolation/Allein-Sein werden der Lunge zugeschrieben

 

5 bis 7 Uhr (Dickdarm): Loslassen und ausscheiden von Altem, Rastlosigkeit, Innere Anspannung, Innerer Raum, Eindrücke verarbeiten......

 

Mehr Infos und Zusammenhänge z.B. bei: http://die-organuhr.de/

 

 

Allgemeine Hilfsmittel bei Schlafstörungen:

 

                Craniosacrale Therapie, Massagen, Körpertherapie, Wärme, Bäder, Körperkontakt, auch Selbstmassage, sich selbst umarmen und festhalten, ein Tierfell/Schaffell ins Bett legen, direkten verbalen Kontakt mit der Seelenfamilie herstellen, so wie bei "seelische Hintergründe" - weiter unten - empfohlen;

 

                 Badezusätze die sehr entspannend wirken sind z.B.: tetesept „Entspannung & Wohlgefühl, tetesept „Tiefenentspannung“ ;

 

                 Pflanzenkraft und Nahrungsergänzungen: Klosterfrau Nervenruh Baldrian Forte 600, Klosterfrau Seda Plantina, "Alpha foods"-Nervenruhe, GABA Relax Sticks, generell: Passionsblume, Lavendel, Melisse, Hopfen, Baldrian;

 

                 Schüssler Salze -> weitere Informationen zu Schüssler Salzen bei Schlafstörungen findest Du z.B. unter folgendem link: https://www.schuessler-salze-portal.de/schlafstoerungen.html

 

                 Homöopathie, ich persönlich würde nur bis zur Potenz D30 gehen, höhere potenzen können zu stark manipulativ eingreifen und es kann unter umständen einfach nur zu Verschiebungen kommen, so bleibt man auf der sicheren seite da es sich auf der Körperebene bewegt -> weitere Informationen zu homöopathischen Mitteln bei Schlafstörungen findest Du z.B. unter folgendem link: https://www.homoeopathie-online.info/schlafstoerungen/

 

 

   12. Weitere Seelische Hintergründe und Lösungsansätze bei nicht erholsamem Schlaf, bzw. Schlafstörungen

 

Kurz zum Verständnis: Die Seele schlüpft quasi bei jeder Inkarnation in ein vorab gewähltes "Matrixkleid" welches optimal ist um die Ziele der aktuellen Inkarnation zu unterstützen. Dies bedeutet auch, dass sich die Seele bestimmte Angstmuster sucht, die dazu führen, dass sie im eingekörperten Zustand die angestrebten Entwicklungsziele besser erreichen kann. Die Seele selbst kennt keine Angst, kann nur im astralen und im tatsächlich inkarnierten Zustand diese Angst erfahren und leben, daher rede ich hier von einer seelischen Angst und meine damit das Angstmuster das sich die Seele für die aktuelle Inkarnation ausgewählt hat. Die Angst selbst wird dann von Psyche und Körper empfunden und ausgelebt und nicht von der Seele. Stelle Dir einfach zum besseren Verständnis vor, Du wärst ein Schauspieler, der für eine gewisse Zeit eine bestimmte Rolle spielt, um dann wieder in eine andere Rolle zu schlüpfen.

 

  • Auf seelischer Ebene steht das Angstmerkmal des "Starrsinns" (Angst vor Veränderung) sehr häufig für Schlafprobleme. Ursächlich sind hier Themen wie "sich verlassen und allein gelassen fühlen" in der Kindheit, meist ausgelöst durch plötzliche Veränderungen". Solltest Du Dich für diese seelischen Strukturen interessieren kann ich Dir das Grundlagenbuch  „Archetypen der Seele“ von Varda Hasselmann sehr empfehlen
  • Rastlosigkeit/Kriegerenergie -> Angst die eigene Vision nicht umsetzen zu können, nicht genug Zeit zu haben sich zu verwirklichen -> ebenfalls ein Matrixelement der Seele schön nachzulesen bei Varda Hasselmann "Seelenelixiere"
  • Seelische Langeweile aufgrund Unterforderung im Alltag führt manchmal dazu, dass ein Erforschen von Bereichen, die im normalen Alltag nicht möglich sind, nachts vollzogen werden. Dies bedeutet dann, dass der Schlaf zwar gewährleistet ist, man sich aber in energetischen/astralen Ebenen aufhält, die kräftezehrend und auslaugend wirken, das bedeutet man erwacht schlapp, müde und fühlt sich irgendwie "vergiftet", kann sich evtl. an seltsame Begegnungen, Orte oder Begebenheiten erinnern zu denen man absolut keinen realen Bezug hat. Die Seele braucht ihre Herausforderungen und wird sich diese in welcher Art auch immer zuführen, entweder im Alltag oder eben in der Schlafphase. (Kriegerseelen tun dies oft aufgrund ihrer Kraft und der Bereitschaft sich schwierigen Aufgaben zu stellen)

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Hier ein Beispiel für eine Schlafstörung aufgrund seelischer Langeweile und Unterforderung im Alltag:

 

„Es gibt Zeiten, wo Du Dich am Tage in relativem Wohlbefinden bewegst, wo Du, Deine Seele, nachts sich in der Lage sieht, in Bereiche vorzudringen, die sich außerhalb des direkten Wirkungskreises der Seelenfamilie befinden.

 

Wenn dies aufgrund persönlichen und seelischen Mutes in gewissen Phasen weniger stattfindet, ist die reinigende, entspannende und erholsame Energie der Seelenfamilie während der Nacht nicht in vollem, notwendigem Umfang präsent und lässt Erschöpfung entstehen.

 

Gut ist es, wenn es Dir möglich ist, zu solchen Zeiten in Deinem Wachbewusstsein Dir Entspannung und Erholung zu gewähren, da solche Phasen sich durchaus über einige Wochen hinziehen können.

 

Wenn es Dir zu viel wird, kannst Du auch vor dem Einschlafen, vor dem Zubettgehen feststellen und konstituieren, dass Du Pause von diesen Aufgaben brauchst.

 

Dies ist einfach und wird umgesetzt.

 

Die Tatsache, dass Deine Seele sich in der Lage fühlt, dies zu erledigen, heißt nicht, dass Du dies immer hin- und annehmen musst.“

 

Wie man sieht sind die Ursachen solcher Störungen so vielfältig, dass es keine Pauschallösungen gibt, es sollte auf allen Ebenen geschaut und wenn nötig gehandelt werden.

 

Schlafprobleme können sich anfühlen wie Folter oder ganz allgemein, das Ende Deines Wohlbefindens allerdings gibt es immer gute Gründe für Schlafprobleme und es hat nichts damit zu tun, daß „etwas mit Dir nicht stimmt oder falsch ist“ sondern, dass es da irgendwo in Dir einen oder mehrere Widersprüche, bzw. Konflikte gibt. Es geht darum für Dich herauszufinden, was diese Widersprüche oder Konflikte sind und sie einen nach dem anderen anzunehmen und gegebenenfalls zu lösen, so gut es Dir möglich ist. Dies dient einerseits Deinem Schlaf und andererseits dem Annähern an Deine ureigene Wahrheit und der Erkenntnis darüber wer Du bist und wie Du „tickst“.

 

Wenn du eine individuelle Beratung zu deinen Themen wünschst, dann kannst du auch gerne einen Termin mit mir vereinbaren. Meine Kontaktdaten, sowie die Möglichkeit für ein kostenfreies Informationsgespräch findest du auf meiner website unter Kontakt.

 

Namaste

 

Haftungsausschluss websiteinhalt und Beratungen und zur "medialen Diagnostik"

Ich bin keine Ärztin, HP oder Therapeutin aus dem medizinischen Bereich. Ich stelle keine Diagnosen und verschreibe keine Arzneimittel oder Behandlungen. Ich gebe keinen professionellen Rat. Die Websiteinhalte haben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit noch Nachweisbarkeit im medizinisch-therapeutischen Sinne, sondern beinhalten nur meine persönliche Meinung. Es handelt sich um meine Meinung, sowie mein persönliches Erfahrungswissen und mediale Übermittlung von Wissen über energetische Zusammenhänge und Hintergründe zu verschiedenen Themen im gesundheitlichen Bereich. Vorliegende Vorschläge und Empfehlungen wollen und sollen den ärztlichen Rat und Beistand nicht ersetzen und die Gesundheit betreffende Ratschläge sollen nur unter medizinischer Betreuung erfolgen. Ich übernehme keinerlei Verantwortung für Verletzungen oder Schäden, die mutmasslich auf Informationen oder Vorschlägen aus meinen Artikel oder Beratungen hervorgehen.Die Schulmedizin geht weiterhin davon aus, dass das Energiefeld des Menschen nichts mit der Gesundheit des Körpers und der Psyche zu tun hat. Da die "mediale Diagnostik" lediglich die Ursachen für Störungen im Energiefeld des Menschen aufdeckt, begebe ich mich nicht in das medizinische Modell und übe auch keine Medizin aus. Ich stelle keine medizinischen Diagnosen, empfehle keine Arzneimittel und meine Arbeit ersetzt weder den Arzt, eine Therapie, noch die Verschreiber von Arzneimitteln. Laufende medizinische Behandlungen sollen nicht abgebrochen, künftige nicht aufgeschoben oder ganz unterlassen werden. Diese Verantwortung liegt alleine beim Ratsuchenden. Ich gebe keinerlei Heilversprechen ab.

Meine Beratungen dienen ausschliesslich der Selbstverantwortung, Selbstakzeptanz, Hilfe zur Selbsthilfe und der Klärung energetischer Hintergründe körperlicher und psychologischer Befindlichkeiten und Symptome.

 

© Kathrin Höper 2011