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Ängste, Angstzustände & Panik-Attacken

 

„Erkenne, dass alles was ist sein darf und was sein darf sich verändert,

 

erkenne, dass alles was Du ablehnst, dem du dich widersetzt bei dir  bleibt“

 

Wer unter Ängsten und Panikattacken leidet sollte einige Hintergründe kennen um sich selbst besser stabilisieren zu können.

 

Angst ist ebenso wie Aggression oder Ärger kein Gefühl, sondern die  Antwort unseres Körpers auf eine emotionale Reaktion von Dir auf eine bestimmte Situation. Das bedeutet, Du solltest Dich immer fragen, was war bevor Du Angst fühltest? Welches Gefühl war da, bevor die Angstreaktion deines Körpers kam? Angst versucht uns vor dem darunterliegenden Gefühl zu schützen.

 

Panikattacken unterscheiden sich von Angstzuständen dadurch, dass sie wesentlich intensiver sind.

 

Obwohl wir als Menschen in der modernen Welt nicht mehr in dem Masse Gefahren ausgesetzt sind wie unsere Vorfahren in der Steinzeit, beispielsweise vor wilden Tieren flüchten zu müssen, ist in unserem biologischen System dieser Überlebensmechanismus erhalten geblieben. Unsere Biologie hat sich nicht im gleichen Ausmaß verändert wie unsere gesellschaftlich-sozialen Sicherheitsstrukturen und Errungenschaften. Dies führt dazu, dass der Körper heutzutage genauso auf Stressreize (gefahranzeigende Signale im aussen) reagiert wie damals, als wir einem wilden Tier gegenüberstanden. Der Körper genauer gesagt die Nebennierenrinde produziert Cortisol (Hormon) welches die folgenden Reaktionen in unserem Körper auslöst um uns zu befähigen in den Kampf oder Fluchtmodus zu schalten, um zu überleben:

 

a) erhöhte Pulsfrequenz um mehr Sauerstoff in die Muskulatur zu transportieren,

 

b) Blutdruck steigt an,

 

c) Blutzucker erhöht sich um den Zellen Energie zur Verfügung zu stellen,

 

d) Atmung verstärkt sich,

 

e) vermehrtes Schwitzen um den Körper zu kühlen,

 

f) Pupillenerweiterung, um das Sichtfeld zu erweitern und mögliche Gefahren besser erkennen zu können, u.v.m.

 

Immer wenn wir eine Gefahr wahrnehmen reagiert unser Körper  darauf als ob unser Leben existentiell bedroht sei. Situationen, die in der heutigen Zeit Stress auslösen und damit Cortisolausschüttung bewirken sind unter anderem:

 

a)     Auto fahren-Stau (keine Flucht möglich)

 

b)    Finanzielle Sorgen

 

c)     Konflikte aller Art, z.B. mit Vorgesetzten, Partnern, Familienmitgliedern

 

d)    angstvolle Gedanken

 

e)     ständige, meist unbewusste Trigger bei vorhandenen Traumata (PTBS)

 

Alleine diese kurze Auflistung zeigt dass unser Cortisolspiegel heutzutage durch den normalen Alltag in dem wir leben schon erhöht ist. Die ständige Cortisolproduktion laugt aber nicht nur langfristig unsere Nebennieren aus, führt zu Schlafstörungen, Übergewicht, Bluthochdruck, Herzproblemen, Einschränkung der Gedächtnis und Lernfähigkeit, Burn-Out Symptomen und Erschöpfung sondern beeinflusst ganz wesentlich unsere Gefühls- und Stimmungslage. Außerdem unterdrückt es die Arbeit unseres Immunsystems, mit allen unangenehmen Langzeitwirkungen.

 

Auf emotionaler Ebene führt ein ständig erhöhter Cortisolspiegel unter anderem zu: Reizbarkeit, Aggression, Angst, Unruhe, vernebeltem Kopf, Heißhunger, Ärger, Aufregung, Kummer, ganz allgemein „negativen“ Emotionen. Es mindert auch unsere emotionale Abwehrkraft, „die Resilienz“.

 

Es macht Sinn, dass das Hormon, welches uns zu Kampf oder Flucht stimulieren soll, nicht angenehm für den Körper und die Psyche ist. Allerdings war es auch nicht so gedacht, dass es durch unsere Lebensbedingungen ständig in so hohem Maße produziert wird, bzw. nur ungenügend abgebaut wird.

 

Was können wir also tun um das Cortisol abzubauen und zu verhindern, dass es wieder zu stark ansteigt?

 

Eine Möglichkeit dazu bietet z.B. Entspannung, Meditation, Ruhe und sportliche Betätigung. Vor allem körperliche Bewegung kann das Cortisol (und nicht nur dieses Hormon) im Körper abbauen.

 

Des weiteren ist es wichtig auch die emotionale Ebene zu berücksichtigen, denn es handelt sich um eine Wechselwirkung zwischen den unterschiedlichen Ebenen innerhalb des Menschen. Wenn wir unsere Grundbedürfnisse als Mensch gefährdet oder gar nicht erst erfüllt sehen, dann bekommen wir Angst. Und jeder Mensch der eine Angstthematik hat, dessen Grundbedürfniss nach Sicherheit ist bzw. wird nicht erfüllt.

 

Mit Sicherheit ist hier die innere Sicherheit gemeint, die jedem Menschen innewohnt und die weiß, dass wir in der Lage sind selbst „Herr unseres Lebens zu sein“,Freude und positive Ereignisse anzuziehen, erschaffen zu können und vor allem Schmerzen zu vermeiden. Den meisten Menschen mit Angstzuständen fehlt es an dieser „inneren Sicherheit“, an der Gewissheit, dass es ihnen möglich ist dies selbst aus eigener Kraft zu erschaffen.

 

Dieser Glaube mündet in dem Gefühl vom Leben und anderen Menschen abhängig zu sein, Situationen ausgeliefert zu sein und dem Gefühl von eigener Machtlosigkeit. Bei Panikattacken kommt als Auslöser in diesem Zusammenhang noch das Gefühl der totalen Überforderung, sowohl emotional als auch psychisch-körperlich hinzu, was die Heftigkeit von Panikattacken erklärt. Panikattacken haben auch nichts mit spirituellen Prozessen zu tun, sondern sind ein Zeichen deines Systems das dich darauf hinweisen möchte, dass du total überfordert bist. Hilfe von außen und vor allem ein Innehalten sind hier sinnvoll. Meist bedarf es einer neuen Struktur und neuer Grenzen, die deinen ganzen Alltag betrifft.

 

Für einige Menschen ist es an dieser Stelle wichtig Kontrolle über das Leben zu üben und zu trainieren, für andere wiederum ist es wichtig mehr ins Vertrauen zu kommen und zu erkennen dass sie getragen werden vom Leben. Diese Unterscheidung kann alleine oder wenn dies nicht möglich ist auch mithilfe eines Therapeuten oder Beraters erarbeitet und getroffen werden.

 

Grundlegend ist aber das Thema keine Sicherheit, keine Macht und Kontrolle über sich und die eigene Lebensgestaltung zu haben, was dazu führt dass der Körper und damit auch die Psyche sich im ständigen Kampf-Fluchtmodus befinden, was wiederum zu den oben aufgeführten chemischen Prozessen führt, bzw. diese am Laufen hält.

 

Normalerweise gibt es bei Menschen-wie auch im Tierreich z.B. durch Muskelzittern oder schütteln -> Traumalösung-ein Ventil für den Kampf-Fluchtmodus, z.B. durch wegrennen, schreien oder weinen welches das Cortisol im Körper abbaut. Nur leider gibt es in unserem modernen Leben wenig solcher Möglichkeiten das Cortisol sofort und nachhaltig abzubauen und zwar genau dann wenn es auch gebildet wird. Wir unterdrücken diese Mechanismen aus Scham oder gesellschaftlich auferlegten Verhaltensweisen.

 

Weitere Methoden um Cortisol zu balancieren bzw. abzubauen kann ich gerne aufführen, andere solltest du dir selbst erarbeiten und ausprobieren:

 

1.                Sport, Körperübungen, Ausdauersport, 30 Minuten tgl. um Cortisol abzubauen und natürliche Endorphine (Glückshormone) zu bilden;

 

2.                Ernährung umstellen, unbedingt auf Zucker, Koffein, Alkohol, Genussgifte, frittierte Lebensmittel, hochglykämische Lebensmittel, ganz allgemein auf Fertigprodukte verzichten und stattdessen auf blutzuckerstabilisierende Lebensmittel umstellen, wie z.B. Bananen, Haferflocken, Beeren, Nüsse, Kürbiskerne, dunkle Schokolade, Quinoa, braunen Reis, Dinkelmehl, Norialgen, Kimchi, Maca, Edamame (junge Sojabohne), GABA, Omega 3Fettsäuren (Walnüsse und Leinsamen), Vitamin B12 und B6, Kamillen-, Baldrian-, Melissen-, Hopfen-und schwarzer Tee (mind. 6 Minuten ziehen lassen), Oolongtee, Haferstrohtee.

 

-> Buchtipp: „Ängste überwinden durch Anti-Stress-Nahrung“ von Trudy Scott hier findest Du auch weitere Nahrungsergänzungen für die speziellen Angsttypen

 

3.                Ausreichend Schlaf (ca. 8h) Im Schlaf verbindest Du Dich mit deiner Seelenfamilie und entlässt dadurch viel Widerstand und Stress der sich durch deinen Alltag in dir angesammelt hat. Lies dir vielleicht nochmal den Artikel über Schlafstörungen durch, dort findest du weitere hilfreiche Tipps zum Thema Schlaf;

 

4.                Musik hören und selbst musizieren, aufbauende motivierende und hochfrequente Musik, die dein Nervensystem beruhigt oder in eine angenehme Stimmung versetzt und dabei hilft keine „negativen Emotionen“ zu triggern;

 

5.                Kunst, Kreativität, Handarbeiten, Handwerk, Backen, Kochen, alles Kreative das Dich begeistert, Dir Freude macht und Dich in den „Flow“ bringt, das bedeutet ganz im Augenblick ankommen lässt. In der Regel ist es so, dass wenn Du kreativ arbeitest Du ganz bei Dir selbst bist, probiere es aus und beginne mit etwas was Du kannst. Und ACHTUNG, es geht nicht darum die Kreativität zu benutzen um Dich noch mehr in Anspannung zu bringen indem Du Dir unrealistische Ziele setzt. Du hast z.B. noch nie gemalt und möchtest nun gleich absolut realistische Bilder malen usw. Du verstehst was ich meine, suche Dir etwas Kreatives, was Dich dazu ermächtigt beim Erschaffen Freude und Entspannung zu erfahren. Kuchen backen, eine leckere Mahlzeit für Kinder, Freunde oder Partner kochen, alte Möbel „upcyclen“ häckeln, was auch immer es sein mag, lass Dich inspirieren mit der Frage: „Was wollte ich schon immer gerne mal machen?“

 

6.                Jede Form der Meditation die dir gefällt und hilft Stress abzubauen, Relax-und Entspannungstechniken, Autogenes Training, Visualisierungstechniken, Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Zentrieren. Zentrierung und Ruhepunkt-Meditation ist sehr hilfreich und stabilisierend, vor allem aber stärkt es Deine Körper-Energie-Wahrnehmung und bringt Dich mehr und mehr in Deine Kraft. Diese Form der Meditation kannst Du lernen, es bedarf etwas Disziplin und Übung, sodass Du  darauf zurückgreifen kannst wenn Du wieder mal Phasen der Angst und Panik erleben solltest. Wenn Du diese Technik lernen möchtest kannst Du gerne einen Termin mit mir vereinbaren, auch ein Retreat wäre sinnvoll um Dich mehr mit Dir zu verbinden und die Hintergründe für Deine Ängste zu verstehen ohne ihnen zu viel Macht einzuräumen sondern ihnen den Platz zuzuweisen der ihnen gebührt.

 

7.                Atemtechniken reduzieren die Cortisolausschüttung, auch hier musst du ausprobieren, welche Atemtechnik bei dir tatsächlich hilft, denn es gibt Unmengen und nicht jede greift bei jedem. Atemübungen in Kombination mit Körperübungen, bzw. Bewegung ist besonders hilfreich wenn es zu einer Panikattacke kommt. Beckenkreisen dabei die Hände auf die Nierenregion legen, denn Angst hat immer auch mit dem Nierenmeridian zu tun. Bei youtube z.B. findest Du Atemtechniken, die dabei helfen Panikattacken zu unterbrechen. Probiere sie aus und finde deine Atemtechnik, die dir am besten hilft ins Gleichgewicht zu kommen.

 

8.                Lasse Deine Emotionen sprechen, lasse sie raus. Am besten in Form von schreiben, malen, tanzen, Gespräche mit vertrauten Menschen oder eben auch mit Fremden, falls Dir das eher liegt. Denke daran, dass Du dich nicht verurteilst für das was aus dir herausbricht, du musst es artikulieren in welcher Form auch immer, nur so kann es dein System verlassen. Ich persönlich habe immer den Weg des Malens gewählt aber schreiben ist auch eine gute Methode die Energien rauszulassen. Setze Dich hin wenn du merkst dass Ängste kommen und schreibe einfach drauf los ohne nachzudenken, schreib alles was kommt ohne Zensur oder Bewertung auch wenn es nur einzelne Worte oder abgehackte Sätze, Schimpfwörter o.ä. sind.

 

9.                Stabile und sichere Sozialkontakte reduzieren das Cortisol in deinem System. Wir sind soziale Wesen und der Kontakt mit vertrauten Menschen die uns nahestehen und mit denen wir uns wohlfühlen führt zur Ausschüttung von Oxytocin und Serotonin. Dies sind zwei Hormone, die Stress entgegenwirken und unsere Bindungsfähigkeit erhöhen. Sollte es Dir an diesen Kontakten mangeln, dann erlaube Dir-und setze die klare Absicht-sie zu entwickeln und Menschen zu finden, die dich mögen und gerne mit Dir zusammen sind. Alle Menschen sind soziale Wesen und Isolation - welche in unserer heutigen Gesellschaft ein großes Problem darstellt - führt zu Ängsten, denn Isolation bedeutet Gefahr und im schlimmsten Fall Tod. Isolation ist ein Stressfaktor der wiederum zur Ausschüttung von Cortisol führt.

 

10.           Lache. Wie schon beim Thema Unsicherheit erwähnt,  ist Humor ein wichtiges Element im Umgang mit Ängsten. Schau Dir lustige Filme oder Videos an, das Internet, z.B. youtube sind voll davon. Wenn Du lachst kann dein Gehirn nicht gleichzeitig Angst wahrnehmen, denn lachen signalisiert Entspannung und Sicherheit und lenkt deinen Geist in eine andere Richtung. Such Dir alles Lustige das du finden kannst das wird dein Angstlevel enorm reduzieren. Lasse dir von anderen Menschen dabei helfen, wenn du es nicht alleine schaffst                          -> Vorsicht: Dein Verstand wird hier evtl. einhacken und dagegenhalten dass du dazu keine Lust hast und es Unsinn ist sich von Ängsten mit Humor abzulenken, denn du musst schliesslich deine Ängste ernst nehmen und eine Lösung finden, da sie sich sonst evtl. noch verschlimmern könnten……. tu´ es trotzdem du wirst merken was ich meine.

 

 

Entscheidend ist auf jeden Fall Dir zu gestatten ALLES das zu tun was du tun musst damit es Dir besser geht, bzw. das Dir Erleichterung verschafft. Höre hier nicht auf andere sondern nur auf Dich, egal was Dein Umfeld dazu sagt. Es ist wichtig, dass Du Vertrauen zu Dir und Deinen Entscheidungen und Wahrnehmungen aufbaust. Gestalte Deinen Tag und Deine Abläufe so, dass es Dir gut geht, du dich wohl und entspannt fühlst. Achtsamkeit und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber sind wichtig, um die eigenen Grenzen anzuerkennen. Stopp zu sagen wann immer Du spürst dass du auf etwas keine Lust hast, du etwas nicht magst oder Dir etwas zu viel wird. Selbstfürsorge durch die Kenntnis und Annahme dessen wer Du bist und wie du im Moment gerade bist darf total normal für Dich werden.  Nichts muss so bleiben wie es gerade ist, es sei denn, Du gehst damit in den Widerstand. Schuldgefühle die evtl. diesbezüglich hochkommen darfst du ansehen und annehmen und dann – immer wieder – zur Seite legen. Meist haben Menschen mit Angstzuständen ein hochsensitives System und nehmen sehr viel mehr in ihrem Umfeld und in sich wahr, als andere Menschen. Sie können nicht mehr alles abspalten was anderen möglich scheint. Dies kann unter anderem mit dem Seelenalter zu tun haben, denn je älter eine Seele wird umso durchlässiger, bzw. dünnhäutiger wird sie was schön und gleichzeitig anstrengend ist. Die Sinnhaftigkeit von Sensitivität liegt natürlich zu einem Teil darin sich nicht mehr betäuben zu können von den Problemen der Welt. Diese Verbundenheit und Wahrnehmungen nach außen zu tragen, mitzuteilen, damit auch gesellschaftliche Veränderungen zum Wohle aller stattfinden können ist sicherlich ein Teil den ältere Seelen zum Allgemeinwohl beitragen können. Außerdem verfügen sie über Erfahrungen und Vorgehensweisen, die jüngeren Seelen noch nicht in dem Umfang zur Verfügung stehen. Wenn Du also sensitiv bist und mehr wahrnimmst dann heißt das nicht, dass etwas mit Dir nicht stimmt und Du etwas „reparieren“ musst oder Du eine Therapie brauchst, nur damit Du wieder in gesellschaftlicher Hinsicht „funktionierst“.

 

Vielleicht ist die Angst auch ein Freund der Dich nur darauf hinweisen möchte, dass Du gerade wieder einmal dabei bist Deine Grenzen zu überschreiten. Diese Erkenntnis, dass die Angst ein Freund und nicht ein Feind ist kann Dir enorm helfen den Widerstand gegenüber Angstreaktionen im allgemeinen abzubauen. Auch Cortisol ist nicht Dein Feind, sondern überlebensnotwenig um dich vor Gefahren zu warnen und Dich in Bewegung zu bringen indem es dein System auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Ist das nicht toll?? Ich finde das hört sich eher nach Unterstützung  an und nicht nach Bedrohung und Feindschaft.

 

Unsere Abspaltungen, Unterdrückungen, Traumatisierungen und die daraus resultierende Ignoranz verschieben diese Wahrheit hin zur Lüge und machen es den meisten Menschen unmöglich ihre essentielle Wahrheit zu integrieren, und zu leben.

 

Wir glauben wir müssen uns den gesellschaftlichen Formen und Strukturen anpassen und wenn wir nicht reinzupassen scheinen stimme etwas nicht mit uns. Also versuchen wir noch härter an uns zu arbeiten, weg von uns, hin zu den anderen. Das führt zu weiterer Abspaltung und Abspaltung führt zu Isolation die wiederum die Angst in Gang setzt.

 

Die Ironie an der Sache ist, Du läufst vielleicht Menschen hinterher, die selbst den Weg nicht kennen. Das ist fast so als würdest Du ein Kind darum bitten dich vor der Dunkelheit zu beschützen.

 

Du erhoffst Dir innere Sicherheit, Halt, Geborgenheit, Akzeptanz und Liebe von Menschen, die nicht in der Lage sind dir diese zu geben. Du denkst dies vielleicht weil sie „augenscheinlich“ erfolgreicher, körperlich fitter und potenter im Leben stehen als Du. Unser heutiges System, sowohl politisch, gesellschaftlich als auch gesundheitlich ist prozentual gesehen eher ein Jungseelensystem und Du, der/die dies liest ist entweder eine Reife oder eine Alte Seele. Anderenfalls wärst Du nicht hier gelandet, dies ist eine Frage der Resonanz. Vergleiche dich also bitte nicht mit der physischen Potenz oder dem äußeren Erfolg  jüngerer Seelen.

 

Wenn du mehr über deine Seele und ihre individuelle Struktur bzw. generell über die Seelenebenen erfahren möchtest kannst du gerne ein Channeling bei mir buchen und als Buchtipp empfehle ich dir -> „Archetypen der Seele“ von Varda Hasselmann

 

Richte dein Leben lieber-und dies gilt für die reifen und alten Seelen im Besonderen-nach Deinen Strukturen und Wünschen, Bedürfnissen und Zielen aus. Lass Dich nicht vor “ fremde Karren spannen“ und folge keinen „falschen Propheten“. Du weißt am besten was Du brauchst. Habe den Mut dazu anders als die Masse zu sein. So kannst du wunderbar der ganzen Gesellschaft dienen, sie weicher und empathischer machen und Konflikte lassen sich so auch besser lösen. Wenn wir selbst nicht lernen uns zu reintegrieren und anzunehmen wie wir tatsächlich sind, wie wollen wir dies auf einer gesellschaftlichen Ebene schaffen?

 

Alte Seelen können das Bedürfnis nach Authentizität und Echtheit nachvollziehen und wenn sie sich ihrer Selbst bewusst sind, dann unterstützen sie dich in deinem Bestreben deinen ureigenen Weg zu gehen. Indem du zu dir zurückkommst und alles lebst und zeigst was dich ausmacht und nicht indem du dich zusammenreißt und funktionierst.

 

11.            Nimm Dir die Zeit dein Leben zu strukturieren, so wie Du es brauchst um Dich wohlzufühlen. Wenn Du unter Angstzuständen leidest ist es wirklich wichtig Dich dazu zu verpflichten Dich gut um Dich zu kümmern.

 

Ich selbst kenne Angst-und Panikattacken aufgrund PTBS und einem hochsensitiven System. Auch heute ist es wichtig gut für mich zu sorgen, meine Grenzen zu achten und Selbstfürsorge einzuhalten. Wenn ich mehrfach über meine Grenzen gehe und mich selbst verleugne dann kann es passieren, dass die Ängste und/oder körperlichen Angstsymptomatiken sich verstärken. Zuviel Stress und Anspannung reichen dafür schon aus. Mein Körper ist wie ein Seismograph, was gut ist, denn er gibt mir sofort Rückmeldung wenn ich dabei bin gegen mich zu denken, zu fühlen oder zu handeln.

 

Angstreaktionen des Körpers gehören zu unserer menschlichen, körperlichen Existenz und es ist wichtig zu akzeptieren, dass solange Du einen menschlichen Körper besitzt auch die Angst da ist, denn letztlich ist Angst immer die Angst davor zu sterben, vernichtet zu werden, den Körper und das Leben zu verlieren. Aber Angst ist auch ein starker Entwicklungsmotor.

 

Lass Dich bitte nicht von anderen Menschen oder angeblich spirituellen Therapeuten/Beratern dazu verleiten diese Ängste „wegmachen zu wollen“ indem Du über sie hinweggehst („bulldozing“) oder mit Mentalprogrammen versuchst Dich selbst zu verleugnen. Wahre Spiritualität geht nicht über etwas hinweg noch leugnet sie sein Existenz oder versucht etwas wegzumachen. Wahre Spiritualität geht näher ran und rein und nimmt liebevoll an was da ist, dann und nur dann kann es sich dahinentwickeln was es tatsächlich ist.

 

Es ist enorm wichtig die Ängste anzunehmen. Nur so kannst Du den Widerstand dagegen wirklich lösen, wieder in Fluss kommen und gewinnst Klarheit darüber, dass Du dir dieses Leben genauso ausgesucht hast. Ja sagen zu Deiner Existenz bedeutet ja zu deiner Macht und ja zu deiner Kraft zu sagen in der Gewissheit, dass du das alles schaffen kannst, mit allem was es mit sich bringt und das kann  phasenweise auch schon mal die Hölle sein.

 

Lass uns noch einmal zu der individuellen Struktur zurückkehren von der ich vorhin schon gesprochen habe. Es wäre vorteilhaft dir eine Tagesroutine zu erschaffen, die dich stabilisiert und dir hilft dich wohlzufühlen. Nutze hierbei alle Werkzeuge die Du benötigst um Dich wohlzufühlen und bedenke bitte, dies sind alles nur Anregungen, Impulse für Dich. Es muss nicht auf Dich zutreffen, denn jeder Mensch ist anders und was bei mir oder anderen funktioniert muss nicht automatisch auch bei Dir funktionieren. Bleibe also offen und höre auf deine Gefühle, denn sie sind der Kompass auf deinem Weg.

 

Achte darauf wenn du diese Struktur oder Routine gefunden hast sie einzuhalten, denn Abweichungen davon können sich wieder in Ängsten bemerkbar machen. Hier möchte ich Dir noch einige Impulse geben, wie Du eine individuelle Struktur für Dich finden könntest, bzw. wie diese aussehen könnte:

 

1.                Nach dem Aufwachen möglichst zeitnah eine Kleinigkeit zu essen, z.B. eine Banane, ein paar Nüsse, Proteinpulver, ein Müsli mit Haferflocken und einer veganen Pflanzenmilch, -> der Cortisolspiegel ist morgens sehr hoch und daher kann es sein, dass Du morgens eher zu Angstzuständen neigst-auch nachts können Alpträume, Panikattacken etc. vom hohen Cortisolspiegel ausgelöst werden, vor allem wenn Du ein empfindliches Nervensystem hast. Daher sind Kohlenhydrate abends empfehlenswert, zumindest für diejenigen die ein Thema mit Angstzuständen haben. Kohlenhydrate führen zu Insulinausschüttung und Insulin ist der Gegenspieler von Cortisol das dem Körper hilft zu entspannen, also auch abends ist ein Müsli mit Haferflocken, Nüssen, Banane, etwas Eiweißpulver und einer Pflanzenmilch empfehlenswert;

 

2.                Lege Dir ein „Dankbarkeitsbuch“ zu in das Du alles schreibst für das Du dankbar bist, alles was Du wertschätzt in Deinem Leben und alles was schon schön ist in Deinem Leben, das können ganz kleine „banale“ Dinge sein. Morgens ist ein guter Zeitpunkt, in Dein Dankbarkeitsbuch zu schreiben, denn damit hebst Du Deine Energie für den ganzen Tag an und richtest Deinen Fokus auf das Positive und Deine Wünsche und Ziele. Der Fokus auf die Dankbarkeit hebt Dein Energielevel sehr stark an, denn die Energie der Dankbarkeit ist der Energie der Liebe am nächsten;

 

3.                Schreibe auch am besten morgens und abends Tagebuch in das Du alles einträgst was Dich beschäftigt, alle Gedanken, Emotionen Geschehenisse etc. Das ist ein optimaler Weg all das was Dich beschäftigt aus Deinem System herauszulassen, ansonsten drehst Du im Inneren immer gedanklich oder emotional und das kostet Energie und triggert Dich unbewusst immer wieder an. Also lasse es raus, auch in schriftlicher Form;

 

4.                Trinke morgens 2 Gläser warmes Wasser, optimalerweise mit etwas Zitrone, das regt die Leber an. Trinke täglich ca. 30ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Wasser trinken ist enorm wichtig, denn all Deine Entgiftungsorgane brauchen stilles, hochwertiges Wasser zum Ausleiten von Stoffwechselstoffen und Giftstoffen die ansonsten auch wieder Dein empfindliches Nervensystem belasten und triggern können. Vor allem für die Leber, die die Hormone abbaut und die Nieren, die diese Stoffe ausscheiden müssen ist Wasser wichtig. Sanfte Entgiftungshilfe für die Leber -> 1x tgl. einen Kurkuma Latte trinken: 300ml Mandelmilch, 2 Datteln, 1kleines Stück Ingwer, 1-2TL Kurkuma, 1TL Zimt, 2 Kardamomkapseln (gemörsert), 1 Prise Pfeffer, alles im Mixer pürieren und erwärmen;

 

5.                Körperübungen, Yoga, sanften Ausdauersport, Rad fahren, Schwimmen oder Joggen, Walken, in der Gruppe oder alleine, so wie es sich für Dich am besten anfühlt. Am besten morgens leichte Körperübungen,  z.B. den Sonnengruß für 10 Minuten und noch eine oder zwei weitere Übungen, insgesamt nicht mehr als 20-30 Minuten und dann in Deinen Tag starten. Das wichtigste ist die Regelmässigkeit. Auf Dauer hilft Dir diese Routine dabei Stresshormone abzubauen und Glückshormone, Endorphine aufzubauen;

 

6.                Wenn Du schlafen gehst sorge dafür, dass Du in einer positiven Energie, bzw. Stimmung bist. Wenn nötig lese oder schaue lustige Geschichten, spiele mit Deinem Kind oder mit Freunden, Partner, damit Dein Fokus nicht auf Sorgen u.ä. ausgerichtet ist. Schreibe Tagebuch oder in dein Dankbarkeitsbuch, das ist auch eine Möglichkeit Deine Energie anzuheben und Deinen Fokus auf Schönes auszurichten;

 

7.                Massagen und Körperkontakt. Wenn Du einen Partner hast, dann frage ihn ob er Dir den Rücken oder die Füße massieren oder streicheln mag. Alternativ wäre ein Fußbad oder ein Vollbad mit entspannenden Ölen. Beim Fußbad bietet sich Meersalz, Basenbad oder auch Essig an. Das fährt Dein Nervensystem runter und führt zu Ausschüttung von Oxytocin. Oxytocin ist ein Bindungshormon das Dich entspannen lässt, Dir hilft Dich sicher und geborgen zu fühlen und zudem schmerzstillend wirkt. Bei mir persönlich wirkt eine leichte Rückenmassage am Abend wahre Wunder, meist schlafe ich danach sogar durch oder wache nur einmal nachts auf. Falls Du allerdings keinen Körperkontakt magst, bzw. er deine Ängste eher antriggert, dann kannst Du Dir helfen indem Du auf elektrische Massageliegen oder -matten zurückgreifst die Dir dabei helfen runterzukommen;

 

    8.        Achte darauf was Du isst und wie es Deinen Schlaf beeinflusst. Bei mir war es z.B. das Fleisch, was teilweise zu sehr unangenehmen Schlafphasen und Alpträumen führte. Das ist kein Wunder denn wenn man ein sensitives Nervensystem hat, dann nimmt man die Energie viel stärker wahr die man über das Essen aufnimmt. Beim Fleisch handelt es sich noch mehr als bei Fisch um sehr niederfrequente Energie, einfach aus dem Grund, dass alle Landlebewesen-auch der Mensch-einen großen Widerstand haben. Widerstand bedeutet Angst. Nimmst Du diese Energie nun in Dich auf, machst Du sie quasi zu einem Teil von Dir und dies verstärkt energetisch einfach nur Deine eigene Angstenergie. Mehr ist es erstmal gar nicht. Es geht noch nicht mal so sehr um die Qualität des Fleisches ob Bio oder nicht ob Schadstoffe oder nicht, sondern einfach nur um die Frequenz;

 

9.                Kohlenhydrate am Abend sind sinnvoll, da sie dein Insulin anheben und Insulin ist der Gegenspieler von Cortisol. Das bedeutet, Insulin entspannt, daher machen KH ja auch glücklich und Cortisol macht nervös und langfristig ängstlich. Wenn Du gerade Diät machst, dann iss einfach tagsüber wenig oder keine einfachen Kohlenhydrate, wie Getreideflocken, Nudeln, Kartoffeln, Brot, etc.) und verschiebe Deine Kohlenhydratmahlzeit auf den Abend. Auch wenn es dem Mainstream widerspricht, daß Du abends Kohlenhydrate essen kannst, denke bitte daran wer du bist und dass Nahrung etwas sehr individuelles ist und hier viele Komponenten eine Rolle spielen. Das bedeutet eben auch für Menschen mit Schlafstörungen, Mitrochondriopathie* und Menschen mit Angstzuständen tun gut daran ihren eigenen Weg zu finden und sich von solchen Mainstream-Vorgaben zu lösen. Probiere es einfach aus mit einem leckeren Haferflocken-Bananen Müsli und einer Pflanzenmilch nach deinem Geschmack. Es könnte  sogar sein, dass deine Pfunde besser purzeln weil du besser schläfst und Dein Hormonsystem ausgeglichener ist. Abnehmen hat natürlich neben den energetischen und mentalen Themen auch und vor allem mit der Hormonlage im Körper zu tun, denke an das Cortisol !!!! Abschließend ist es auf jeden Fall wichtig zu erwähnen, dass Ernährung eine entscheidende Rolle dabei spielen kann, Angstzustände zu regulieren. Das musst Du aber ausprobieren, da es von Mensch zu Mensch wirklich sehr unterschiedlich ist.

 

*Wenn du wissen möchtest, was eine Mitochondriopathie ist und was du tun kannst wenn du dich davon betroffen fühlst, empfehle ich dir den folgenden Artikel -> http://www.semmelweis.de/pdf/95_zenzinger_cwd.pdf

 

All diese Hinweise gelten auch für Kinder, die Angstphasen durchmachen, was völlig natürlich zu ihrer Entwicklung gehört. Hier ist wichtig auf die Ängste einzugehen, sich nicht lustig zu machen oder sie runterzuspielen, ansonsten zwingst Du Dein Kind dazu, sie zu unterdrücken und du weißt ja aus eigener Erfahrung, wozu dies führt.

 

Sei dabei und hilf Deinem Kind Lösungen zu finden durch die Angst hindurch zu gehen ohne sich zu etwas zu zwingen, gib ihm den Raum selbst zu entscheiden und stehe ihm mit Rat und Tat und emotionaler sowie physischer ANWESENHEIT zur Seite. Versichere ihm, dass Du da bist. Das Gute daran ist, dass Du Dich selbst ein Stück weit dabei ausheilst, denn all das was Dein Kind durchmacht spiegelt auch einen Teil in Dir, den Du selbst als Kind nicht leben durftest. Also Du hilfst Deinem Kind ein gesundes Verhältnis zu seiner Angst aufzubauen und gleichzeitig auch rückwirkend Dir selbst, indem Du mit durchgehst, nicht abhaust, sondern dabei bleibst. Wenn Du bei all diesen Prozessen Hilfe brauchst dann zögere nicht Dir welche zu holen. Oftmals sind wir überfordert, weil wir mit den Themen konfrontiert werden, die wir jahrzehntelang erfolgreich unterdrückt haben. Spiegeln unsere Kinder uns dann auf die ein oder andere Weise diese Thematiken kann es sein, dass es uns tatsächlich aus der Bahn wirft uns überrollt ohne dass wir genau wissen warum. Oder wir reagieren aggressiv, gereizt oder mit Süchten auf das Verhalten unserer Kinder, dann wissen wir, dass etwas in uns angetriggert wurde. Dann sollten wir auf jeden Fall genau hinschauen und uns eben gegebenenfalls Hilfe holen.

Bei mir war es z.B. das Schreien meines Sohnes. Ich bekam Panik und Angst und wurde innerlich aggressiv, oft musste ich für ein paar Minuten die Wohnung verlassen und zum Glück konnte mein Mann gut damit umgehen. Ich bemerkte, dass es mir Angst machte wenn mein Sohn schrie, denn es erinnerte mich unbewusst an Situationen in meiner Kindheit die mit körperlicher oder psychischer Gewalt, Hilflosigkeit und dem Gefühl des Ausgeliefertseins zu tun hatten. Heute kann ich solche „Ausbrüche“ gut aushalten, muss aber auch genau darauf achten, dass ich mich nicht länger als wirklich notwendig in solchen Situationen aufhalte oder ihnen aussetze. Wenn im Alltag jemand aggressiv reagiert weise ich darauf hin, dass ich dieses Verhalten nicht akzeptiere und gegebenenfalls die Situation verlasse. Dieses Vorgehen hat etwas mit Selbstfürsorge zu tun und wir sollten nicht zögern dies nach außen auch so zu kommunizieren. Als Erwachsene kann ich gut für mich sorgen und klare Grenzen setzen wozu ich als Kind natürlicherweise nicht in der Lage war.

 

Menschen mit Angstzuständen sind Meister darin nach außen hin ein „alles-gut“ Gesicht aufzusetzen und viele Dinge zu tun, die über ihre Grenzen gehen aus Angst davor abgelehnt zu werden, als kompliziert, anstrengend oder mimosenhaft zu gelten und aus diesem Grund allein gelassen zu werden. Sie spüren instinktiv gerade wegen ihrer Ängste was andere von Ihnen erwarten oder wünschen und erfüllen diese Erwartungen mit absoluter Sicherheit. Dies führt natürlich beim Gegenüber zu der Annahme dass sie dies gerne tun, was oft nicht der Fall ist. Fairerweise muss man daher auch sagen, dass es nicht OK ist anderen etwas vor zu machen weil man Angst davor hat, alleine gelassen und nicht gemocht zu werden, auch wenn es bis jetzt ein unbewusstes Verhalten von Dir war. Man muss sich vorhalten lassen den anderen getäuscht zu haben, was den Druck nur noch mehr erhöht, daher ist mein Tipp: „Stehe zu Dir und zu dem wie Du bist, wenn andere das nicht mögen, Dir unwürdige Dinge unterstellen, oder kein Verständnis dafür haben, dann lass sie ziehen. Suche Dir Menschen die DICH lieben und zwar für das was Du bist und nicht für das, was Du für sie tun kannst.“ Basta!!!

 

Stehe zu deinen Ängsten und angeblichen Schwächen.

 

Tut zwar erstmal weh die alten Muster gehen zu lassen da auch das Angst macht aber Du wirst Dich freier, authentischer und vor allem kraftvoller fühlen wenn Du mehr zu Dir stehst, als anderen das zu spiegeln was sie sich von dir wünschen. Setze die Absicht und lass es laufen, Du wirst es in Zukunft bemerken wenn Du aus Angst vor Kontaktverlust wieder beginnst Dich zu verleugnen, zumindest wenn es gerade beim lesen dieser Zeilen„klick“ gemacht hat bei Dir. Alles was Du einmal klar erkannt hast kannst Du nicht mehr leugnen, Du wirst Dich daran erinnern was Du hier gelesen hast, glaub mir!

 

Es ist auch klar, dass die ständige innere Anspannung gefallen zu müssen, anderen alles recht machen zu müssen aus Angst im Stich oder allein gelassen zu werden zu einer Verstärkung der Angstzustände führt. Daher stehe dazu wer du bist mit all deinen Ängsten und Stärken, lass dein Licht leuchten trotz oder gerade wegen all deiner angeblichen Schwächen. Jedem Menschen ist bewusst, dass er Schwächen hat, nur keiner will es zugeben, weil jeder Angst hat vor Ausgrenzung. Also tue Du den ersten Schritt, habe Du den Mut zu Dir zu stehen und zu Deinem Mensch-Sein.

 

In dem Moment indem du anfängst zu Dir zu stehen ziehst Du Menschen in Dein Leben, die dich mögen und dir gerne geben was Du WIRKLICH brauchst, vorausgesetzt, Du stehst dazu!

 

Menschen mit Angstzuständen müssen sich erlauben etwas unkonventionell zu leben und unkonventionelle Dinge zu tun, egal was das Umfeld dazu sagt, vorausgesetzt es hilft ihnen sich zu entspannen und sich sicherer zu fühlen.  EGAL WAS ES IST!

 

Also erlaube Dir das zu tun, was Dir hilft Dich sicher, geborgen und zuhause zu fühlen, was auch immer es dafür bedarf. Solange Du andere Lebewesen nicht psychisch oder physisch verletzt oder einschränkst ist alles OK. Denke daran, wenn andere Menschen Dich dafür verurteilen wie Du lebst und für Dich sorgst, so handelt es sich um eine Projektion* von ihrer Seite. Mach es nicht zu Deinem Problem, lass es bei den anderen, es ist ihr Thema. Es ist einfach so, dass diese Menschen sich ein solches Verhalten niemals gestatten würden, was schade ist, denn sie negieren und unterdrücken ihre „negativen“ Emotionen, was zu vielen Schwierigkeiten leider auch auf gesellschaftlicher Ebene führt.

 

Deine Aufgabe ist nicht anderen Menschen gerecht zu werden, ihre Ansichten und Verhaltensweisen zu übernehmen –und damit als sinn-und wertvoll anzunehmen- sondern alles zu tun, damit Du Dich kraftvoll und eigenmächtig fühlst. Deine Aufgabe ist es also herauszufinden, was Dich persönlich in Deine Kraft bringt und dann genau das auch zu tun.

 

*Projektion = Die eigenen Motive, Gedanken, Emotionen  und Handlungen auf andere übertragen. Menschen versuchen ihre eigenen Verhaltensweisen und Ansichten dadurch daß andere sie bestätigen als richtig zu bewerten. Es ist deren eigene Unsicherheit ob das was sie denken, fühlen und tun richtig ist daher wollen sie, daß Du genauso bist, fühlst und handelst etc. Das gibt ihnen Sicherheit und den Rückhalt den sie in sich nicht finden können. Wenn Du das nicht tust, werden sie unsicher und greifen Dich gegebenenfalls sogar an. Projektion ist die Unsicherheit über die Richtigkeit der eigenen Motive, Wahrheiten und Handlungen. Projektion ist auch die Übertragung eigener Motive, Hintergründe und Handlungen auf andere Menschen.

 

Kein Mensch regt sich darüber auf, wenn jemand mit einer „offensichtlichen“ Behinderung beispielsweise Hilfe und bestimmte Umstände benötigt um sein Leben optimal leben zu können. Wir sollten uns auch nicht aufregen wenn jemand der unter Angstzuständen oder anderen Symptomatiken leidet genau wie jeder andere Mensch das Recht hat sein Leben so zu gestalten, daß er in seine Kraft kommt. Anstatt sich immer mehr abspalten zu müssen und schlussendlich vielleicht sogar Verschlechterungen in seinen Symptomatiken und Leben erfahren muss, weil die Gesellschaft und das Umfeld nicht in der Lage sind ihre eigenen Angstthemen anzuschauen.

 

Das Problem in einer jungseelengeprägten Gesellschaft, neben all den tollen Errungenschaften die Jungseelen initiieren ist, dass Jungseelen für solche „Zustände“ wenig Verständnis haben. Ihre eigene Struktur lässt z.B. Traumatisierungen gar nicht erst entstehen, sie sind weder bereit noch in der Lage sich damit zu beschäftigen, bzw. sie sind aufgrund ihres Systems dazu in der Lage relativ schnell darüber hinwegzugehen, was reifere und alte Seelen nicht mehr können.  Das ist vollkommen in Ordnung wenn sie dies auf sich beziehen, jedoch gibt es eben auch noch andere Seelenalter als das Jungseelenalter und für diese gelten wiederum andere Bedingungen, die genau die gleiche Berechtigung haben beachtet zu werden.

 

Wenn ich selbst etwas nicht nachvollziehen kann, es nicht für existent halte da ich es selbst nicht am eigenen Leib erfahren habe, dann existiert es einfach nicht in meiner Wahrnehmung und meinem Weltbild.

 

Jungseelen gehen also mit dem Thema Angst ganz einfach um, sie glauben keine zu haben und wenn sie doch mal davon heimgesucht werden, dann greifen sie zu für ihr System überaus wirksamen Methoden wie Mentalkonzepten, Motivationsprogrammen und Konfrontationstherapien, im allgemeinen manipulativen Formen, die eher dissoziativ wirken als integrierend. Also genau entgegengesetzt den Formen die ältere Seelen wählen. Nicht, dass diese Methoden schlecht sind, nein sie sind sehr sinnvoll für diejenigen, die sie brauchen.

 

Du solltest ganz genau hinschauen und spüren ob es geeignete Methoden für Dich sind. Denn wenn Du eine reife oder alte Seele bist ist deine Aufgabe nicht mehr zu unterdrücken sondern Dich diesen angeblichen „Schwächen“ in Dir liebevoll und neugierig zuzuwenden. Sie anzunehmen, anstatt sie wegzudrücken. Aus diesem Grunde funktionieren  auch alle Methoden nicht mehr, die in früheren Zeiten vielleicht noch funktioniert haben. Du bist aufgerufen in Deine seelische Verantwortung zu kommen und den Dingen mit Weisheit, Mut und Klarheit zu begegnen, anstatt so zu tun als wären sie nicht vorhanden. Positiver Fokus ist toll wenn Du ihn weise einsetzt und nicht zur Unterdrückung benutzt. Das wäre dann lediglich „spirituelles Bypassing“ und entspricht leider vielen esoterischen Methoden - ist aber nicht von Dauer und kann/wird  eher noch Deine Probleme verstärken, bzw. auf eine andere Ebene verschieben, anstatt sie zu lösen.

 

Noch eine kurze Erklärung für reife und alte Seelen am Beispiel der Konfrontationstherapie:

 

Die traditionelle Art mit Ängsten umzugehen ist z.B. die Konfrontationstherapie, d.h. erst recht die Dinge zu tun, vor denen Du Angst hast. Dieses Vorgehen soll Dein System angeblich desensibilisieren. Es kann jedoch zu extremen Verschlimmerungen führen, sogenannte Retraumatisierungen können die Folge sein und die verstärken die Angstsymptome und schüchtern noch mehr ein anstatt sie zu lösen. Ausserdem kann genau diese Verschlimmerung  einen starken Selbstwerteinbruch hervorrufen, was sich durchaus auch körperlich, z.B. als starke Rückenschmerzen zusätzlich äussern kann. Diese angebliche Desensibilisierung ist eigentlich eine Dissoziation, d.h. eine Abspaltung, eine Unterdrückung. Es löst also nicht Dein Problem, es unterdrückt lediglich Dein emotionales System, welches eigentlich dazu dient, Dich zu führen und Dir aufzeigen soll was gut ist für Dich und was nicht. Es ist so ziemlich das unsinnigste und dümmste was Du tun kannst gegen Deine Ängste zu gehen!

 

Es hat absolut nichts mit Selbstliebe zu tun Dich zu etwas zu zwingen. Das ist ein extrem harter Ansatz, es ist nicht freundlich und schon gar nicht liebevoll.

 

Wenn Du einen harten Ansatz hast gegenüber etwas was sich angstvoll für Dich anfühlt, dann bestrafst Du Dich quasi zusätzlich für Deine Angst!!

 

Bestrafung kommt dann noch zu der sowieso schon vorhandenen Angst dazu.

 

-> Unsere herkömmlichen Erziehungsmethoden basieren leider immer noch auf diesen Bestrafungs-und Schuldprinzipien, obwohl die Gehirnforschung schon lange weiß, dass diese veralteten und größtenteils dem dritten Reich angehörenden Methoden nicht nur fruchtlos sind, sondern enormen Schaden anrichten können -> Buchtipp „ Ich will aber nicht-die Trotzphase verstehen und gelassen meistern“ von Susanne Mierau

 

Wie Du vielleicht erkennst ist dieses Vorgehen nicht besonders sinnvoll, zumindest hoffe ich, dass der ein oder andere Leser das nachvollziehen kann. Die Folge von solchen Vorgehen können wirklich schwerwiegende geistige Zusammenbrüche sein.

 

Für dich geht es um Selbstliebe, das bedeutet genau darauf zu achten, wann Handlungen selbstliebend sind und wann nicht. Z.B. magst Du nicht alleine weg gehen, deine alltäglichen Pflichten und Besorgungen erledigen. Es wäre also nicht liebevoll Dich zu zwingen dies alleine zu tun. Es kommt der Zeitpunkt wo Du spürst, dass Du gerne alleine weggehen möchtest und es sich eher kraftvoll und selbstermächtigend anfühlt alleine zu gehen als mit anderen. Dann ist es Selbstliebe alleine zu gehen, auch wenn es herausfordernd ist. An diesem Punkt, und nur dann ist es gut zu ÜBEN und Dich immer mehr herauszufordern. Nur an diesem Punkt wenn Deine Handlungen selbstliebend, in Übereinstimmung mit Dir und ermächtigend sind anstatt deine Ängste weiter zu nähren. Da wären wir wieder beim Thema der radikalen Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.  Du musst sehr ehrlich mit Dir selbst sein um herauszufinden, wo du gerade stehst und brauchst nur Schritte zu tun hin zu deiner Selbstliebe. Das bedeutet der einzige Zeitpunkt um irgendetwas bezüglich deiner Angstzustände zu lösen ist dann, wenn es sich selbstliebend, kraftvoll und bestätigend für Dich anfühlt, sonst nicht.

 

Einige hilfreiche Ansätze im Umgang mit Ängsten und Angstzuständen für reife und alte Seelen:

 

SE= Somatic experiencing (Peter Levine)

 

Das Love principle (Alex Loyd)

 

Zentrierungsmeditationen und Retreats

 

Divine Openings (Lola Jones)

 

Completion Process (Teal Swan)

 

Ekkhart Tolle

 

Schamanisches Arbeiten ->Seelenanteilrückholung

 

Gedanken sind auch "Sinne"

 

Achte auf deine Gedanken. Ängstlichkeit ist ein körperlicher Ausdruck der die negativen Gedanken reflektiert, die Du denkst. Gedanken sind eigentlich nur ein weiterer „Sinn“ des Menschen, so wie der Tastsinn, der Hörsinn, etc.

 

Wenn du unter Angstzuständen leidest, dann bedeutet das, du denkst Gedanken, die im Körper auf der Frequenz der Angst schwingen!

 

Hinterfrage deine negativen Gedanken und ändere sie bewusst das hilft mehr als alles andere. Wenn du das Gefühl der Angst spürst versuche herauszufinden, welche Gedanken diese Angstgefühle ausgelöst haben, welche Gedanken du gedacht hast und hinterfrage sie einen nach dem anderen,  z.B. mit den Fragen von Byron Katie, die eigen sich ganz besonders dazu;

 

Wenn wir mit uns und unserem höheren Selbst in Übereinstimmung lebten, würden wir unser Leben mehr so organisieren und strukturieren daß all unsere Bedürfnisse und Wünsche befriedigt sind. Dazu sollten wir Kenntnis darüber haben wer wir sind, auf seelischer Ebene, optimalerweise aber auch auf psychischer und emotionaler Ebene. Radikale Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist eine Grundlage um das zu erreichen. Nicht etwa anderen gegenüber sondern erstmal nur mir selbst gegenüber. Keiner ist für seine Ganzwerdung dazu verpflichtet einen Seelenstrip anderen Menschen gegenüber hinzulegen. Das wäre eher destruktiv und nicht liebevoll, denn in der Regel ist das Umfeld noch viel phobischer und unreifer diesen Schattenthemen gegenüber. 

 

Der "Sinn" von Angst auf seelsicher Ebene:

 

Angst dient von der seelischen Ebene aus als Entwicklungsmotor. Die Seele sucht sich meist vor ihrer Inkarnation entsprechende Angstmuster aus, die ihr dabei helfen ihr angestrebtes Entwicklungsziel für die kommende Inkarnation bestmöglich zu erreichen. Dies sind im übrigen nicht immer oder sogar eher selten äussere Ziele! Diese Angstmuster sind seelisch verankert, d.h. sie werden in der früher Kindheit, bis spätestens zum 8 Lebensjahr durch Vorfälle die das Kind traumatisieren oder prägen in der Psyche verankert. Alle späteren Situationen, die als schmerzhaft oder traumatisierend erlebt werden sind nur ein Symptom für die ursprünglich erlebte Ur-Angst, stellt also nicht die Ursache sonder das Symptom dar. Wiederholungen solcher Situationen haben damit zu tun, dass es sich um eine Resonanz handelt von im System gebundener Energie, die durch ihre Unterdrückung und die geballte emotionale Energie die damit einhergeht schwingungsgleiche Situationen anzieht. Angst möchte als ein Teil der menschlichen Existenz anerkannt werden und nicht unterdrückt oder versucht "weggemacht" zu werden, dies führt zu Verstärkung entweder direkt oder unbewusst, was Wiederholungsschleifen und Leiden nach sich ziehen kann. Am besten geht man mit der Angst um indem man sich möglichst neugierig und neutral anschaut wa sie im eigenen Leben bewirkt und was sie als Essenz für einen "Wert" für die eigene Entwicklung hat. Es lohnt sich das Geschenk auszupacken.

 

Noch eine Anmerkung zu Medikamenten bei Angststörungen für reife und alte Seelen:

 

Sollte es notwendig sein, dann sind Medikamente nicht nur völlig in Ordnung sondern auch wirklich anzuraten.

 

Sollte es auch ohne gehen, dann würde ich Dir raten darauf zu verzichten, denn in der Regel sind sie oft abhängig machend und eher störend für den Körper. Der Körper ist in der Lage zu lernen mit den Ängsten umzugehen und die Stoffe zu produzieren die Du benötigst um Dich zu stabilisieren. Auch wenn dies natürlich unangenehm ist und viel Kraft kostet. Das Gehirn stoppt mit der Einnahme eines bestimmten Medikamentes die Produktion der Botenstoffe die Ängste abmildern, nach dem Absetzen braucht er eine gewisse Zeit um wieder mit der Produktion zu beginnen. Während dieser Zeit kommt es oft zu Entzugserscheinungen und damit zu einer empfundene Verstärkung der Symptome, was in der Regel nicht so ist. Das Wissen darum macht es jedoch etwas leichter diese Zeit durchzustehen. 

 

Denke immer daran, du kannst Sicherheit und Freude in deinem Leben erschaffen. Du bist gut beraten genau darauf zu achten, worauf du deinen Fokus lenkst. Ziehe deine Aufmerksamkeit von allem ab, das ein Gefühl der Machtlosigkeit, des Ausgeliefert-Seins in dir auslöst. Schau dir nicht zu viele Nachrichten an, zieh dir keinen „negativen Schrott“ rein, der dir suggeriert, daß das Leben und die Welt dir „passiert“ und alles was du „armer Mensch“ tun kannst ist damit klar zu kommen.

 

„Zieh dir stattdessen alles rein“, was dich in deine Kraft bringt, was ein Gefühl der Eigenmacht in dir auslöst, daß du dein Leben kontrollierst (positiv im Sinne von Eigenmacht!!) und einen Einfluß darauf hast, was dir passiert!

 

Das ist nämlich die Wahrheit!

 

Es liegt absolut in deinen Händen ob du dich gut fühlst oder nicht. Die Schwingung der Selbstermächtigung ist das genaue Gegenteil der Schwingung von Ängstlichkeit. Probiere  einfach alles aus und finde heraus, was für dich funktioniert.

 

Wenn du eine individuelle Beratung zu deinen Themen wünschst, dann kannst du auch gerne einen Termin mit mir vereinbaren. Meine Kontaktdaten, sowie die Möglichkeit für ein kostenfreies Informationsgespräch findest du auf meiner website unter Kontakt.

 

Namaste

 

Haftungsausschluss websiteinhalt und Beratungen und zur "medialen Diagnostik"

Ich bin keine Ärztin, HP oder Therapeutin aus dem medizinischen Bereich. Ich stelle keine Diagnosen und verschreibe keine Arzneimittel oder Behandlungen. Ich gebe keinen professionellen Rat. Die Websiteinhalte haben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit noch Nachweisbarkeit im medizinisch-therapeutischen Sinne, sondern beinhalten nur meine persönliche Meinung. Es handelt sich um meine Meinung, sowie mein persönliches Erfahrungswissen und mediale Übermittlung von Wissen über energetische Zusammenhänge und Hintergründe zu verschiedenen Themen im gesundheitlichen Bereich. Vorliegende Vorschläge und Empfehlungen wollen und sollen den ärztlichen Rat und Beistand nicht ersetzen und die Gesundheit betreffende Ratschläge sollen nur unter medizinischer Betreuung erfolgen. Ich übernehme keinerlei Verantwortung für Verletzungen oder Schäden, die mutmasslich auf Informationen oder Vorschlägen aus meinen Artikel oder Beratungen hervorgehen.Die Schulmedizin geht weiterhin davon aus, dass das Energiefeld des Menschen nichts mit der Gesundheit des Körpers und der Psyche zu tun hat. Da die "mediale Diagnostik" lediglich die Ursachen für Störungen im Energiefeld des Menschen aufdeckt, begebe ich mich nicht in das medizinische Modell und übe auch keine Medizin aus. Ich stelle keine medizinischen Diagnosen, empfehle keine Arzneimittel und meine Arbeit ersetzt weder den Arzt, eine Therapie, noch die Verschreiber von Arzneimitteln. Laufende medizinische Behandlungen sollen nicht abgebrochen, künftige nicht aufgeschoben oder ganz unterlassen werden. Diese Verantwortung liegt alleine beim Ratsuchenden. Ich gebe keinerlei Heilversprechen ab.

Meine Beratungen dienen ausschliesslich der Selbstverantwortung, Selbstakzeptanz, Hilfe zur Selbsthilfe und der Klärung energetischer Hintergründe körperlicher und psychologischer Befindlichkeiten und Symptome.

© Kathrin Höper 2011/2014