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Ambivalenz, Unentschlossenheit und Entscheidungen

Das Leben besteht, auch wenn uns das nicht bewusst ist, aus ständigen Entscheidungen und ich spreche nicht von den großen Entscheidungen, sondern von den täglichen Entscheidungen, wie z.B. was soll ich anziehen? Was soll ich kochen/essen? Wie möchte ich meine Freizeit verbringen und vieles mehr. Eigentlich besteht der ganze Alltag aus einer Aneinanderreihung von Entscheidungen und wir meisten diese ohne uns darüber bewusst zu sein oder große Konflikte damit zu haben, einfach aus dem Grund, weil wir ihnen nicht allzu große Konsequenzen zusprechen. Wir wissen, dass wir uns jederzeit neu entscheiden können sollte es uns doch nicht gefallen oder nicht in die für uns optimale Richtung gehen. Bei größeren Entscheidungen z.B. einem neuen Job, einem neuen Wohnort, einer Beziehung etc. sind wir schon etwas bewusster. Die Konsequenzen die sich daraus ergeben, könnten evtl. zu Einschränkungen führen, die wir fürchten. Wir könnten zwar mehr verdienen hätten aber nicht mehr viel Zeit für unsere Familie, Kinder oder für uns selbst. Dies sind ganz normale Prozesse für jeden Menschen aber es gibt auch Menschen die grundsätzlich mehr Probleme haben mit Entscheidungen und zwar unabhängig davon ob es große Konsequenzen nach sich zieht oder nicht.

 

Die Ursache dafür liegt wie so oft in der Kindheit, wo Bezugspersonen unsere Entscheidungen als Fehler oder Versagen  mit massiven Konsequenzen bestraft haben. Auch war es egal welche Entscheidung wir trafen, wir konnten nicht gewinnen, jede Entscheidung die wir treffen mussten hatte für uns negative Konsequenzen.

 

Eigene Bedürfnisse und Wünsche von uns wurden nicht akzeptiert oder als belanglos dargestellt und dementsprechend negativ bewertet oder übergangen. Dies hat eine Abspaltung in uns bewirkt, die im späteren Leben dazu führt, dass jede Entscheidung diesen Schmerz an die Oberfläche holt und dementsprechend vermieden werden muss. Egal welche Entscheidung wir treffen, es erwartet uns der alte abgespaltene Schmerz aus der Kindheit.

 

Auch wurden viele Entscheidungen in der Kindheit von unseren Eltern oder anderen Bezugspersonen über unseren Kopf hinweg entschieden ohne unsere besten Interesse in der Situation zu berücksichtigen.

 

Die Konsequenz davon ist, daß wir uns hin und hergerissen fühlen und leicht zu beeinflussen sind. Wir geben unsere Macht an äußere Autoritäten ab, sind beeinflussbar und können uns einfach nicht entscheiden. Im schlimmsten Fall führen wir eine Art Doppelleben das nicht nur uns selbst, sondern auch alle involvierten Personen verletzt. Der Hintergrund ist immer Angst vor Konsequenzen die in unserer Kindheit wurzeln.

 

    1.     Wenn wir keine Entscheidungen treffen können liegt das daran, daß wir die Konsequenzen fürchten. Frage Dich was Du fürchtest. Welche Konsequenzen fürchtest Du? Was könnte Schlimmes passieren wenn ich mich für eine Seite entscheide? Was bedeutet diese Konsequenz für mich? Was werden andere denken?

 

    2.     Wenn Du herausgefunden hast welche Konsequenz Du befürchtest dann stelle dich der Angst direkt. Was Du herausfinden wirst ist, daß all diese Ängste vor Konsequenzen direkt in Kindheitsverletzungen begründet sind. Du darfst und sollst diesen Verletzungen aus der Kindheit deine ungeteilte und bedingungslose Aufmerksamkeit schenken, anstatt vor ihnen davonzulaufen. Um eine Veränderung zu bewirken müssen wir zum Originaltrauma zurückkehren um die Schwingungsfrequenz gegenüber dem zugrunde liegenden Trauma zu verändern. Das geht nur durch erkennen, annehmen und integrieren. Am besten kannst Du das tun indem Du einen Emotionalkörper- Prozess machst. Wenn Du dich nicht alleine traust, dann kannst Du dies auch in einem persönlichen Beratungsgespräch mit mir machen.

 

Eine Möglichkeit den Widerstand gegenüber dem Urtrauma aus deinem System zu entlassen ist, daß  Du Dich mental und emotional in das „worst-case-szenario“ hineinbegibst und es durchlebst. Dann kannst Du dich beruhigen und besänftigen indem Du Dinge tust und Gedanken denkst, die Dich besser fühlen lassen gegenüber dem „wcs“. Wenn du es schaffst dich zu beruhigen gegenüber dem „wcs“ dann kann dein Unterbewusstsein das normalerweise im Kampf-Flucht-Modus gegenüber dem „wcs“ agiert, nicht mehr so viel Fokus darauf legen.

 

(Cortisol und Adrenalin führen zur Aktivierung des Kampf und Fluchtmechanismus und führen zu Festsetzung eines Trauma s im Gehirn. Daher solltest Du immer versuchen Ruhe zu bewahren, damit sich Dinge/Situation nicht im Gehirn festsetzen können.)

 

Je bewusster wir uns darüber sind was wir wirklich fürchten, umso weniger Macht haben diese Ängste über uns. Finde die Glaubenssätze die du hast über die „wcs“, z.B. wenn ich diese Entscheidung treffe verliere ich meine ganze Familie. Frage Dich: Was wäre so schlimm daran, sie zu verlieren? Wovor habe ich tatsächlich Angst in dem „wcs“ und was bedeutet es für mich? Die Antwort könnte lauten, daß ich dann alleine bin. Entweder kannst Du mit diesem Glaubenssatz schon arbeiten indem Du ihn hinterfragst, oder Du fragst weiter. Was wäre so schlimm daran alleine zu sein, was würde das für mich bedeuten? Auch das kannst du hinterfragen.

 

Glaubenssatz: „Andere Menschen verlassen mich/lassen mich alleine“

 

1) Ist das wahr?

 

2) Kann ich wirklich wissen, dass es wahr ist? Also kann ich ganz sicher sein, dass es wahr ist?

 

3) Wie reagiere ich, wie fühle ich mich, wenn ich diesen Gedanken denke?

 

4) Wer oder was wäre ich ohne diesen Gedanken? Wie würde ich mich ohne diesen Gedanken fühlen?

 

Danach drehst Du den Gedanken um. Das bedeutet, Du formulierst ihn einfach mit entgegengesetzten Vorzeichen in ICH-Form !

 

Glaubenssatz: „Andere Menschen verlassen mich/lassen mich alleine“

 

Vielleicht sollte ich überlegen wo ICH mich verlasse/allein lasse?

 

Vielleicht sollte ich mir überlegen wo und wann ich andere verlasse/allein lasse?

 

(Fragen von Byron Katie-The Work)

 

Wenn wir vor etwas Angst haben, dann deshalb, weil wir uns das selbst antun was wir von anderen erwarten.  

 

Die Bedeutung die Du einer Sache gibst kontrolliert Deine Gefühle darüber. Wie Du bezüglich etwas fühlst kontrolliert damit die Entscheidungen die Du triffst oder ob Du überhaupt eine Entscheidung triffst. Wir müssen bereit sein diese Bedeutung zu ändern, wenn wir uns besser fühlen wollen bezüglich des Ereignisses und um in der Zukunft bessere Entscheidungen für uns treffen zu können.

 

   3.     Du kannst Dir nun diese „wcs“ anschauen und Dich fragen: „Was lehrt mich dieses „wcs“ in Bezug auf das, was ich wirklich will?“ Wenn ich genau weißt was Du nicht willst, dann gibt es Dir den Schlüssel zu der Bewusstheit darüber, was Du wirklich willst. Und so müssen wir als Schöpfer unserer Realität unsere volle Aufmerksamkeit auf das richten, was wir wollen, was wir uns wünschen-anstatt auf das was wir nicht wollen (alte Zeit Energien –Existenzsicherung) Wenn ich nun meine Aufmerksamkeit auf das lenke was ich möchte kommen all die Menschen, Möglichkeiten und Situationen, die in Übereinstimmung mit diesem Wunsch sind in meinen Fokus.

 

Wundere Dich nicht, daß wenn du den Weg in Richtung dessen was Du dir wünschst einschlägst, alte Widerstände hochkommen, die bislang im Weg standen. Bleib ruhig, es kommt hoch weil du den richtigen Weg eingeschlagen hast und möchte zu deinem Nutzen angeschaut und integriert werden. Denke daran, die Widerstände die hochkommen hast du in deiner Kindheit gesetzt, jedesmal wenn deine Wünsche und Entscheidungen von Bezugspersonen abgelehnt wurden. Um dich selbst vor weiterem Schmerz zu bewahren musstest du dich vor deinen Wünschen und Zielen schützen. Das war für Dich zu dieser Zeit der einzige Weg emotional zu überleben. Das führt aber nun leider dazu, daß du sie dir nochmal anschauen und integrieren musst. Du wirst dich unglaublich gut fühlen und in eine vielleicht nie gekannte Leichtigkeit, Authentizität und Kraft kommen wenn du diesen Weg gehst. Wahre Spiritualität bedeutet, den Weg zu gehen, den sich die Seele vorgenommen hat, gegen alle Widerstände, egal ob als Börsenmarkler, Sänger, Guru, Zahnarzt oder Arbeitsloser, alles ist gleichwertig!

 

    4.   Es kann auch sein, daß Du gerade tatsächlich keine Entscheidung treffen kannst weil die Umstände es nicht zulassen, dann ist es wichtig den Widerstand gegenüber der Einstellung oder Idee loszulassen, daß Du eine Entscheidung treffen mußt. Richte statt dessen deine Aufmerksamkeit auf alles, was dir Spaß macht, was deine Energie erhöht, dann gehst du automatisch aus dem Widerstand gegenüber der Situation und die Dinge können sich natürlich entfalten. Triff niemals  eine  Entscheidung aus einem niedrigen Energiezustand heraus, sorge erst dafür, dass sich deine Energie wieder erhöht, damit du in Übereinstimmung bist mit deinem höheren Selbst. Entscheidungen und Handlungen, die aus dem Zustand der Freude, aus einem Wohlfühlen getroffen werden sind IMMER die Richtigen!! Fokussiere dich allem, nicht nur deinem erwünschten Ziel gegenüber positiv, nur so stellst du sicher, daß du auf dem richtigen Weg bist. Schlussendlich kannst du dir auch immer wieder sagen, „Ich weiß es wenn ich es weiß“!!!

 

    5.   Keine Entscheidung zu treffen ist auch eine Entscheidung. Es katapultiert dich direkt vom Fahrersitz auf den Rücksitz deines Lebens. Da das Leben keine Pause macht, wird eine Entscheidung getroffen werden, entweder vom Leben/Universum oder von deinem Umfeld. In dieser Situation kannst Du dich fragen ob es dir hilft im Moment auf dem Rücksitz zu sitzen. Es ist nichts falsch daran und du solltest ehrlich mit dir selbst sein, denn nur dann kannst du erkennen, daß es manchmal sehr selbstliebend ist sich auf den Rücksitz zu begeben. Vor allem wenn es darum geht, sich in Hingabe zu üben. Trotzdem sei wachsam, denn manchmal ist es absolut nicht gut sich auf den Rücksitz zu begeben und andere entscheiden zu lassen. Hinterfrage deine Motivation warum du es tust, damit du dich nicht selbst verletzt.

 

    6.   Mache dir bewusst, daß es egal ist, welche Entscheidung du triffst, du kannst dich immer wieder neu entscheiden. Wir sind alle freie Wesen mit einem freien Willen und können eine heute getroffene Entscheidung morgen wieder revidieren. Allein dieses Wissen kann dir helfen deinen Widerstand gegenüber Entscheidungen loszulassen. Der Vorteil an Entscheidungen ist, daß Dich JEDE getroffene Entscheidung näher an dein eigentliches Ziel bringt, selbst wenn es eine „angeblich“ falsche Entscheidung war. Nur dadurch wird dir bewusst was du eigentlich willst. In dem Falle dadurch, daß du merkst, daß du das was du gewählt hast doch nicht magst. Um das Leben zu leben das du dir wünschst musst du als erstes herausfinden was es tatsächlich ist, das DU willst.

 

    7.   Manchmal geben wir die Kontrolle über Entscheidungen ab, weil wir andere Menschen nicht verlieren wollen, wir wollen nicht abgelehnt oder verurteilt werden für unsere Entscheidungsfreude. Wir spüren, daß sie  mit unserer Kraft nicht klarkommen jeden Tag neu, darüber zu entscheiden was passt und was nicht mehr passt. Die Entscheidungskraft, daß  eine einmal getroffene Entscheidung vielleicht doch zugunsten unseres Lebensziels verändert werden und angepasst werden muss. Es ist ein großer Unterschied zwischen Verantwortungslosigkeit und Entscheidungsbereitschaft!

 

    8.   Du kannst keine Fehler im Leben machen. Besonders wir Deutsche sind dem „Richtig“ und „Falsch“ sehr zugetan, es wäre besser für uns zu erkennen, daß es so etwas wie falsch und richtig nicht gibt. Richtig und Falsch ist immer eine Frage der Perspektive und hat Bezug zum kulturell-gesellschaftlichen „Zeitgeist“ der jeweiligen Person/Perspektive. Aber nicht nur das, speziell in Deutschland hat es etwas mit Perfektionismus zu tun, einem Idealbild dem viele Menschen folgen, das weder existiert, noch erstrebenswert ist und ganz nebenbei auch nicht erreicht werden soll. Perfektion ist eine Illusion, eine Bewältigungsstrategie, die uns davon abhält uns wirklich zu spüren. Wieso also einem Phantom hinterherjagen, das uns nur weiter von uns selbst wegführt?

 

    9.   Noch einmal, Du kannst nichts falsch machen also kannst du auch keine falsche Wahl treffen. Du kommst mit jeder Entscheidung dir selbst und deinem Ziel näher. Du bekommst immer mehr Klarheit darüber wer du bist, wie du tickst und wo es dich in Wirklichkeit hinzieht. Das könnte auch irgendwann ein Spiel werden, das du gerne spielst.

 

    10.  Du magst gerne Recht haben und willst ein guter Mensch sein. Das ist ein weiterer Grund warum wir nicht gerne Entscheidungen treffen und er korreliert mit Punkt 7. Schau Dir an inwiefern Du abhängig bist von den Themen „Recht haben zu müssen“, „ein guter Mensch sein zu wollen“ oder „unangreifbar sein zu wollen“. Frage Dich also in dieser speziellen Situation: „Welche Gefühle ziehe ich aus dem Empfinden richtig entschieden zu haben oder auch gut zu sein?“

 

    11.  Bitte nicht das Universum, Gott oder andere darum dir zu sagen oder zu zeigen was richtig und falsch ist, denn die universelle Wahrheit ist, es gibt kein Richtig und Falsch!!! Alles was existiert ist bist Du, wissend was am besten für Dich ist, was sich am besten anfühlt.

 

    12.  Das Gefühl der Unsicherheit ist das, was uns am meisten stört am  Unentschieden sein. Aufgrund dieses Gefühls der Unsicherheit verspüren wir manchmal einen starken Zwang unbedingt eine Entscheidung treffen zu müssen. Wir halten uns damit im Zustand der Unentschiedenheit fest, denn dem was ich Widerstand entgegensetze bleibt bestehen, „what you resist persists“. Gut ist es für uns, wenn wir in dem Moment einverstanden sein können mit unserer Unentschiedenheit. Der Wahrheit Raum geben, daß wir im Moment einfach keine Entscheidung treffen können oder wollen. Und eine hilfreiche Frage diesbezüglich ist: „Wie/Warum könnte es etwas Gutes sein, keine Entscheidung zu treffen?“ Dies löst den Widerstand und auch die Unsicherheit kann sich lösen.

 

13.  Kümmere Dich täglich um dich und all das was du normalerweise auf deiner Agenda hast, Sport, Meditation, gutes Essen, Freunde treffen, kümmere Dich um deinen Körper, deine Hobbies, etc. das hilft dir, dein Selbstvertrauen und deinen Selbstwert hoch zu halten. Mit einem hohen Selbstwert fällt es sehr leicht Entscheidungen zu treffen, die richtig für uns sind. Ansonsten versuchen wir unsere Entscheidungen auf die Reaktion anderer Menschen anzupassen. Das bedeutet ich hätte gerne zur Bestätigung und Unterstützung eine bestimmte Reaktion von meinem Umfeld und versuche meine Entscheidungen dahingehend zu manipulieren, damit ich genau diese Reaktion von anderen erhalte. Das ist keine freie Entscheidung und ich beziehe meinen Selbstwert darüber wie andere auf meine Entscheidung reagieren. Ich bin also überhaupt nicht bei mir sondern nur beim Gegenüber. Geringer Selbstwert beruht auf Kindheitstraumata, die mit Scham- und Schuldgefühlen zu tun haben. Wenn Du eine Resonanz zu Scham-und Schuldgefühlen spürst und dazu mehr Informationen benötigst können wir das gerne in einem persönlichen Gespräch aufdecken und Lösungswege finden diese alten Gefühle zu integrieren.

 

14.  Vertraue auf dein Bauchgehirn, deiner Intuition, es ist viel aussagekräftiger und verlässlicher als dein Gehirn. Vor allem kennt es die Antwort, schon bevor du die Frage stellst. Alles was fehlt, um eine Entscheidung zu treffen ist das Selbstbewusstsein voll und ganz dafür einzustehen, egal was dabei herauskommt. Wenn Du beginnst Deine Entscheidungen vom Kopf her zu analysieren, dann lähmst du dich, egal wie viele Fakten und Daten du auch ansammelst, sie sind niemals so verlässlich wie dein Bauchgehirn, deine Gefühle, deine Intuition. Deine Intuition wird dich nie belügen. Denke jedoch daran, daß die richtige Entscheidung zu treffen nicht unbedingt heißt, einen schmerzfreien angenehmen Weg zu gehen. Das Universum und deine Seele/Seelenfamilie kennen den schnellsten und direktesten Weg zu deinen Zielen und wenn du deiner Intuition folgst, dann folgst du automatisch den Weg deiner Seele. Deine Seelenfamilie will, daß Du dich optimal entwickelst und hat immer nur DEIN BESTES IM SINN. Dieser Weg kann steinig, unangenehm, schmerzhaft, erschöpfend aber auch freudig, klar, schön und lustig sein. Bitte urteile nicht zu stark darüber. Vor allem aber schrecke nicht aus Angst vor Unangenehmen vor deinen Träumen, Zielen und Wünschen zurück. Das ist ein Teil deines Lebens, es geht vorbei und du kommst stärker daraus hervor. Nimm das Beispiel eines Solitärbaumes, der alleine auf weiter Flur steht und ganz ohne Schutz durch andere Bäume dem Wetter ausgesetzt ist. Wenn dieser Baum starkem Sturm und Wind ausgesetzt ist dann wird er sich stärker verwurzeln, wenn er Trockenheit ausgesetzt ist, wird er seine Wurzeln tiefer wachsen lassen, um an Wasser zu kommen, usw. Sieh es als psychisch-emotionales Training, denn natürlich gibt es Muskelkater aber das Ergebnis ist ein Mensch, der sich zu dem entfaltet, der er immer sein wollte. Alles im Leben hat seinen Preis!

 

Also zieh dir den Zahn, daß du dem Schmerz wie auch immer er aussehen mag ausweichen kannst indem du deiner Intuition folgst. Manchmal läufst du direkt hinein, weil da einfach eine tolle Erfahrung auf dich wartet, die zu deiner und damit auch zu universeller Ausdehnung und Fülle beiträgt. Versuche also nicht das Leben zu vermeiden. Um zu deinen höchsten Zielen im Leben zu kommen und dafür sind wir alle hier, ist es oft so, daß du Dich mit deinen größten Herausforderungen und Ängsten konfrontierst. Du kannst dir die Frage stellen: „Ist mein Ziel Schmerz zu vermeiden oder ist mein Ziel die Dinge zu haben und zu erfahren, die ich mir von Herzen wünsche?“

 

Egal wie du dich am Ende entscheidest, bleibe dabei, fokussiere dich positiv darauf und sieh alles Gute an deiner Entscheidung, denn damit bleibst du in einer hohen Schwingung. Dies führt dazu, daß du geradewegs auf eine neue Ebene gleitest, auf der du wieder neu entscheiden kannst was du möchtest, anstatt dich durch Zweifel  davon abzuhalten in die Fülle zu gehen.

 

Zu guter Letzt kannst Du, wenn Du magst, auch noch eine kleine Unterstützung in der Bachblüte Scleranthus finden. Diese kannst Du Dir in jeder Apotheke als Tropfen zum Einnehmen abfüllen lassen.

 

Deine eigene Kraft wächst, mit jeder Entscheidung, die Du aus vollem Herzen und klarem Verstand triffst. Rückschläge sind ein Zeichen dafür, daß du auf dem richtigen Weg bist. Hab Vertrauen, Mut, Geduld und Zuversicht und gehe weiter.

 

Wenn du eine individuelle Beratung zu deinen Themen wünschst, dann kannst du auch gerne einen Termin mit mir vereinbaren. Meine Kontaktdaten, sowie die Möglichkeit für ein kostenfreies Informationsgespräch findest du auf meiner website unter Kontakt.

 

Namaste

 

 

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Ich bin keine Ärztin, HP oder Therapeutin aus dem medizinischen Bereich. Ich stelle keine Diagnosen und verschreibe keine Arzneimittel oder Behandlungen. Ich gebe keinen professionellen Rat. Die Websiteinhalte haben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit noch Nachweisbarkeit im medizinisch-therapeutischen Sinne, sondern beinhalten nur meine persönliche Meinung. Es handelt sich um meine Meinung, sowie mein persönliches Erfahrungswissen und mediale Übermittlung von Wissen über energetische Zusammenhänge und Hintergründe zu verschiedenen Themen im gesundheitlichen Bereich. Vorliegende Vorschläge und Empfehlungen wollen und sollen den ärztlichen Rat und Beistand nicht ersetzen und die Gesundheit betreffende Ratschläge sollen nur unter medizinischer Betreuung erfolgen. Ich übernehme keinerlei Verantwortung für Verletzungen oder Schäden, die mutmasslich auf Informationen oder Vorschlägen aus meinen Artikel oder Beratungen hervorgehen.Die Schulmedizin geht weiterhin davon aus, dass das Energiefeld des Menschen nichts mit der Gesundheit des Körpers und der Psyche zu tun hat. Da die "mediale Diagnostik" lediglich die Ursachen für Störungen im Energiefeld des Menschen aufdeckt, begebe ich mich nicht in das medizinische Modell und übe auch keine Medizin aus. Ich stelle keine medizinischen Diagnosen, empfehle keine Arzneimittel und meine Arbeit ersetzt weder den Arzt, eine Therapie, noch die Verschreiber von Arzneimitteln. Laufende medizinische Behandlungen sollen nicht abgebrochen, künftige nicht aufgeschoben oder ganz unterlassen werden. Diese Verantwortung liegt alleine beim Ratsuchenden. Ich gebe keinerlei Heilversprechen ab.

Meine Beratungen dienen ausschliesslich der Selbstverantwortung, Selbstakzeptanz, Hilfe zur Selbsthilfe und der Klärung energetischer Hintergründe körperlicher und psychologischer Befindlichkeiten und Symptome.

 

© Kathrin Höper 2010/2019